Veröffentlicht am

Hundetragetuch: Für welche Hunde eignet es sich – und worauf kommt es an?

Hundetragetücher waren lange ein Nischenprodukt – heute sieht man sie in der Stadt, im Café, im Zug und beim Shoppen. Was steckt dahinter? Ist ein Tragetuch wirklich sinnvoll, oder reicht eine normale Hundetasche? Und für welche Hunde eignet es sich überhaupt? Wir erklären alles, was du wissen musst.


Was ist ein Hundetragetuch?

Ein Hundetragetuch ist eine Schlinge aus weichem, stabilem Stoff, die du dir über Schulter und Körper legst und in der dein Hund sicher und nah an dir getragen wird. Das Prinzip kennen viele aus der Babywelt – für Hunde funktioniert es ähnlich: Der Hund sitzt oder liegt in der Schlinge, gestützt vom Stoff und zusätzlich von deinem Arm.

Im Unterschied zu einer Hundetasche liegt der Hund nicht in einem geschlossenen Behälter, sondern ist offen und kann dich sehen – und du ihn. Das Tragetuch schafft eine andere Art von Nähe als eine Tasche.


Für welche Hunde ist ein Tragetuch geeignet?

Kleine Hunde bis ca. 10 kg

Das ist die Kernzielgruppe. Ein Hundetragetuch ist für kleine Hunde gemacht – im SnugPup bis etwa 10 kg, je nach Körperbau. Größere oder schwerere Hunde lassen sich damit nicht sicher und komfortabel tragen.

Besonders beliebt bei: Dackeln, Chihuahuas, Toypudeln, Maltesern, Havanesen, Yorkshire Terriern, Pomeranians und ähnlichen kleinen Rassen.

Welpen

Welpen ermüden schnell. Auf langen Spaziergängen, in der Stadt oder bei Ausflügen können sie noch nicht jede Strecke selbst laufen. Das Tragetuch erlaubt es, den Welpen sicher mitzunehmen ohne ihn zu überfordern – er kann schlafen, beobachten und trotzdem dabei sein.

Gleichzeitig ist das Tragetuch ein gutes Sozialisierungswerkzeug: Der Welpe erlebt neue Umgebungen, Geräusche und Menschen aus einer sicheren, vertrauten Position – nah an dir. Das fördert eine positive Prägung auf die Welt.

Seniorenhunde

Ältere Hunde, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, profitieren besonders vom Tragetuch. Wenn längere Strecken, Treppen oder unebenes Gelände schwerfallen, ermöglicht das Tragetuch gemeinsame Ausflüge, die sonst nicht mehr möglich wären. Der Hund ist dabei und bleibt aktiv – ohne sich zu überanstrengen.

Hunde nach Operationen oder mit Einschränkungen

Nach Operationen oder bei vorübergehenden Bewegungseinschränkungen kann ein Tragetuch helfen, kurze notwendige Wege zu überbrücken. Bei dauerhaften Einschränkungen wie Arthrose oder Gelenkproblemen ermöglicht es Ausflüge trotz eingeschränkter Beweglichkeit. Vor der Nutzung bei gesundheitlichen Einschränkungen immer kurz den Tierarzt fragen, ob das Tragetuch im konkreten Fall geeignet ist.

Hunde, die viel getragen werden (Treppenhäuser, Stadt, Öffis)

Viele Stadtbewohner mit kleinen Hunden kennen das: 5. Stock ohne Aufzug, tägliche U-Bahn-Fahrten, belebte Märkte. Das Tragetuch hält den Hund sicher nah am Körper, lässt dir die Hände frei und ist in öffentlichen Verkehrsmitteln oft praktischer als eine sperrige Tasche.


Hundetragetuch vs. Hundetasche: Was ist besser?

Beide haben ihre Berechtigung – aber sie sind für unterschiedliche Situationen gemacht.

Hundetasche: Geschlossener, strukturierter Träger. Ideal für längere Strecken, Flüge (wo das Tier in der Kabine bleiben muss), oder wenn der Hund lieber etwas Abstand hat. Mehr Schutz bei Nässe, mehr Struktur und Halt. Unsere FlyBuddy Transporttasche ist dafür entwickelt.

Hundetragetuch: Offen, nah am Körper, flexibel. Ideal für den Alltag, kurze Wege, die Stadt, Café-Besuche und Situationen, in denen du deinen Hund nah bei dir haben möchtest ohne eine Tasche zu schleppen. Mehr Körperkontakt, mehr Beruhigungswirkung, leichter zu verstauen.

Die Faustregel: Für Flugzeug und längere Reisen → Tasche. Für Alltag, Ausflüge und spontane Situationen → Tragetuch.


Was macht ein gutes Hundetragetuch aus?

Sicherheit und Stabilität

Das Tragetuch muss den Hund sicher halten – auch wenn du dich bewegst, drehst oder die Hände brauchst. Achte auf stabiles, strapazierfähiges Material und eine Form, die den Hund von unten gut stützt. Der Hund sollte sicher sitzen, ohne dass du ihn ständig festhalten musst.

Ergonomie für dich

Ein schlecht sitzender Tragekanister zieht auf einer Schulter und ermüdet schnell. Ein gutes Tragetuch verteilt das Gewicht angenehm, liegt weich an der Schulter und lässt sich so einstellen, dass der Hund auf der richtigen Höhe sitzt. Dein Rücken und deine Schulter werden es dir danken.

Komfort für den Hund

Der Hund verbringt Zeit im Tragetuch – er muss sich wohlfühlen. Das bedeutet: weiches, hautfreundliches Material, genug Platz zum leichten Einwinkeln, und eine Position, die nicht erzwungen wirkt. Ein guter Snugpup lässt den Hund entspannt sitzen, nicht zusammengequetscht.

Material passend zur Jahreszeit

Für den Winter: kuschelige, wärmende Materialien wie Bouclé, Sherpa oder Teddy-Stoff – dein Hund liegt weich und warm. Für den Sommer: leichtere, atmungsaktive Stoffe wie Seersucker oder leichtes Fleece, die nicht überhitzen.

Unser SnugPup ist genau aus diesem Grund in verschiedenen Materialien erhältlich: von Polartec® Fleece und Bouclé für kältere Tage bis zu leichtem Summer-Stoff und Seersucker für warme Monate.

Waschbarkeit

Hunde bringen Fell, Speichel und manchmal Schmutz ins Tragetuch. Es muss regelmäßig gewaschen werden können – am besten bei 30°C in der Maschine.


Welche Größe beim Hundetragetuch?

Das hängt sowohl vom Hund als auch von dir ab. Als Faustregel:

Größe S eignet sich für kleine, kompakte Hunde mit kurzen Beinen – sie sitzen tief in der Schlinge und brauchen weniger Tiefe. Auch für Träger mit kleinerer Statur oft die bessere Wahl.

Größe M bietet einen tieferen Beutel und eignet sich für Hunde mit längeren Beinen oder etwas größerem Körperbau – und für Träger mit größerer Statur.

Im Zweifel: Maße angeben und beim Hersteller nachfragen. Der Körperbau des Hundes (kompakt vs. lang) ist wichtiger als das Gewicht allein.


Wie gewöhne ich meinen Hund ans Tragetuch?

Nicht jeder Hund liebt das Tragetuch von Anfang an – besonders Hunde, die es nicht kennen, brauchen etwas Zeit. So geht die Eingewöhnung am besten:

Schritt 1 – Kennenlernen: Lege das Tragetuch aus und lass deinen Hund es beschnuppern. Kein Druck, kein Reinsetzen.

Schritt 2 – Positiv verknüpfen: Leckerlis neben dem Tragetuch platzieren, dann darin. Hund soll das Tragetuch als angenehmen Ort erleben.

Schritt 3 – Kurz reinsetzen: Hund kurz ins Tragetuch setzen, sofort loben, wieder herausnehmen. Dauer langsam steigern.

Schritt 4 – Erste kurze Ausflüge: Erst zuhause tragen, dann kurze Wege draußen. Immer mit Lob und ruhiger Stimme begleiten.

Schritt 5 – Normaler Einsatz: Sobald der Hund entspannt ist, kann das Tragetuch im Alltag eingesetzt werden.

Manche Hunde lieben das Tragetuch sofort, andere brauchen ein paar Tage. Geduld lohnt sich.


Hundetragetuch und Dackel: Eine besondere Kombination

Dackel sind für Tragetücher aus zwei Gründen besonders geeignet:

Rücken schonen: Dackel sind anfällig für Bandscheibenvorfälle. Treppen – besonders hinunter – sind für den Dackelrücken besonders belastend. Viele Dackelbesitzer tragen ihre Hunde deshalb die Treppe runter, um die Wirbelsäule zu schonen. Ein Tragetuch macht das komfortabler als das Tragen auf dem Arm.

Körpernähe und Wärme: Dackel lieben Wärme und Körperkontakt. Im Tragetuch haben sie beides – und gleichzeitig bist du frei in deinen Händen.

Alles rund um Dackel findest du in unserer Dackelwelt.


Häufige Fragen zum Hundetragetuch

Ist ein Hundetragetuch sicher? Ja – wenn es richtig verwendet wird. Wichtig: Den unteren Rücken des Hundes bei Bedarf zusätzlich mit dem Arm stützen, besonders bei unruhigen Situationen. Der Hund sollte nicht unbeaufsichtigt im Tragetuch schlafen, wenn du in Bewegung bist.

Kann ich das Tragetuch auch bei Regen nutzen? Das Tragetuch selbst schützt den Hund nicht vor Regen. Bei schlechtem Wetter entweder eine Hundetasche verwenden oder den Hund zusätzlich mit einer Decke oder Jacke schützen.

Ab welchem Alter für Welpen? Sobald der Welpe draußen mitgenommen wird – also nach den ersten Impfungen. Das Tragetuch ist eine gute Möglichkeit, den Welpen sicher und stressfrei in neue Umgebungen einzuführen.

Wie lange kann ein Hund im Tragetuch bleiben? Das hängt vom Hund ab. Manche dösen stundenlang entspannt, andere möchten nach 20 Minuten wieder laufen. Beobachte deinen Hund: Wenn er unruhig wird, raus möchte oder hechelt, ist es Zeit für eine Pause.

Kann ich das Tragetuch auch im Café oder Restaurant nutzen? Ja, das ist einer der praktischsten Einsatzbereiche. Der Hund ist nah bei dir, stört niemanden und bleibt ruhig. In vielen hundefreundlichen Lokalen ist das Tragetuch sogar willkommener als eine Tasche auf dem Boden.


Fazit: Mehr als ein Trend

Ein Hundetragetuch ist kein modisches Accessoire, sondern ein praktischer Alltagshelfer – für Welpen, Senioren, Stadtbewohner und alle, die ihren kleinen Hund einfach gerne nah bei sich haben. Der Schlüssel ist die Eingewöhnung und ein Tragetuch, das wirklich gut sitzt: für dich und für deinen Hund.

Schau dir gerne unsere SnugPup Tragetücher an – in vielen Materialien und Designs, in zwei Größen, für Hunde bis ca. 10 kg. Und wenn du lieber eine Transporttasche suchst, findest du unsere FlyBuddy Transporttasche ebenfalls im Sortiment.

Veröffentlicht am

Hundepullover für Dackel: Worauf kommt es wirklich an?

Dackelbesitzer kennen das Problem: Man kauft einen Hundepullover in der passenden Gewichtsklasse – und er sitzt trotzdem nicht. Zu kurz, zu eng in der Brust, zu weit am Hals. Was beim Labrador gut funktioniert, scheitert beim Dackel regelmäßig an seiner besonderen Körperform. In diesem Artikel erklären wir, warum das so ist, worauf es bei einem Dackelpullover wirklich ankommt – und wann ein Dackel überhaupt einen Pullover braucht.


Warum der Dackelkörper eine Sonderrolle spielt

Der Dackel ist anatomisch einzigartig: langer Rücken, kurze Beine, breite Brust und vergleichsweise schlanker Hals. Diese Proportionen sind das Ergebnis gezielter Zucht über Jahrhunderte – ursprünglich, um in Bauten jagen zu können. Für die Hundemodewelt bedeutet das: Standard-Größentabellen nach Gewicht oder Schulterblattbreite funktionieren schlecht.

Ein Dackel mit 5 kg Körpergewicht hat eine völlig andere Rückenlänge als ein Terrier oder Havaneser derselben Gewichtsklasse. Das Gewicht trifft als Maßstab nicht die entscheidenden Proportionen.

Die drei Knackpunkte beim Dackelpullover:

1. Rückenlänge: Dackel haben einen außergewöhnlich langen Rücken. Ein Pullover, der an der Schulter richtig sitzt, ist am Hinterteil oft viel zu kurz. Gleichzeitig darf er nicht über die Schwanzwurzel hinausgehen, da das die Bewegung einschränkt.

2. Brustumfang: Die Brust des Dackels ist im Verhältnis zur Körpergröße breit und tief. Viele Standardpullover schnüren hier ein oder sind so weit, dass sie vorne herunterhängen.

3. Halsweite: Der Hals des Dackels ist kürzer und dicker als bei vielen anderen kleinen Hunden. Zu enge Halsdurchgänge machen das Anziehen zur Qual.


Braucht mein Dackel überhaupt einen Pullover?

Kurze Antwort: Kurzhaar-Dackel im Winter – in der Regel ja. Langhaar- und Rauhaar-Dackel – kommt drauf an.

Kurzhaar-Dackel

Kurzhaar-Dackel haben ein feines, eng anliegendes Fell ohne nennenswerte Unterwolle. Sie haben deutlich weniger natürlichen Kälteschutz als zum Beispiel ein Rauhaar-Dackel. Bei Temperaturen unter 10°C, besonders bei Wind oder Nässe, frieren viele Kurzhaar-Dackel spürbar.

Typische Zeichen: Sie zittern, kürzen den Spaziergang von sich aus ab, heben die Pfoten vom kalten Boden oder suchen sofort nach dem Reinkommen einen warmen Platz.

Ein gut sitzender Pullover macht bei diesen Hunden einen echten Unterschied – nicht nur beim Wohlbefinden, sondern auch bei der Länge und Qualität der Spaziergänge.

Langhaar- und Rauhaar-Dackel

Diese Varianten haben mehr natürliche Isolierung. Bei normalen Wintertemperaturen kommen viele ohne Pullover aus. Trotzdem gibt es Situationen, in denen auch sie von Extraschutz profitieren: sehr kalte Temperaturen, alter oder kranker Hund, oder nach dem Baden, wenn das Fell nass ist.

Alle Dackel: Rücken schonen

Dackel sind besonders anfällig für Bandscheibenvorfälle (IVDD). Die Kombination aus langem Rücken und chondrodystrophischer Veranlagung macht ihre Wirbelsäule empfindlich. Wärme im Rückenbereich ist aus diesem Grund nicht nur Komfort – sie hat auch einen prophylaktischen Nutzen. Viele Tierärzte empfehlen warme Kleidung bei kälteempfindlichen Dackeln ausdrücklich.


Die drei Dackel-Typen und ihre Größen

Dackel gibt es in drei offiziellen Größen, die sich in Körperbau und Maßen deutlich unterscheiden:

Kaninchendackel – der kleinste Typ, unter 3,5 kg, sehr zierlich. Braucht sehr kleine Größen (XXS), oft schwer im Standardhandel zu finden.

Zwergdackel – bis ca. 4 kg, kompakter als der Kaninchendackel. Entspricht in der Kleidergröße oft XS bis S, je nach Hersteller.

Normaldackel (Standarddackel) – bis ca. 9 kg, deutlich größer und schwerer. Entspricht je nach Proportionen S bis M.

Wichtig: Selbst innerhalb eines Typs gibt es erhebliche Unterschiede. Zwei Zwergdackel können sehr unterschiedliche Rückenlängen haben. Das Vermessen ist deshalb unverzichtbar.


So vermisst du deinen Dackel richtig

Für einen gut sitzenden Pullover brauchst du mindestens drei Maße:

Rückenlänge: Vom Nacken (Halsbandsitz) bis zur Schwanzwurzel. Das ist beim Dackel das kritischste Maß.

Brustumfang: Direkt hinter den Vorderbeinen, einmal rundherum. Zwei Finger sollten noch darunter passen.

Halsumfang: Einmal locker um den Hals, dort wo ein Halsband sitzt.

Unser ausführlicher Artikel Hund vermessen für Kleidung erklärt Schritt für Schritt, wie du alle Maße korrekt nimmst.


Was einen guten Dackelpullover ausmacht

Passform für Langkörper

Der Schnitt muss auf lange Körper ausgelegt sein. Das klingt offensichtlich, ist aber bei vielen Standardpullovern nicht der Fall. Achte darauf, dass der Hersteller explizit Maße für Rückenlänge angibt – nicht nur Gewicht oder Konfektionsgrößen wie S/M/L.

Unser Maßpullover aus Polartec® Fleece wurde genau für diesen Bedarf entwickelt: Du gibst vier individuelle Maße deines Hundes an, und der Pullover wird passgenau für ihn gefertigt. Das war tatsächlich der Ausgangspunkt von woof & wiggle – unser Zwergdackel Mikkel war das erste Modell, und wir haben mit diesem Pullover angefangen, weil es schlicht nichts Passendes gab.

Material: Fleece vor Strick

Fleece – besonders Polartec® Fleece – ist für Dackel besonders geeignet:

  • Leicht und bewegungsfreundlich: Dackel laufen viel und graben gerne. Ein schwerer, steifer Pullover schränkt sie ein.
  • Wärmt auch bei leichter Feuchtigkeit: Fleece isoliert gut, selbst wenn es leicht nass wird.
  • Schnell trocknend: Nach dem Spaziergang trocknet Fleece schnell – wichtig bei Hunden, die oft draußen sind.
  • Waschbar: Fleece hält viele Maschinenwäschen bei 30°C problemlos aus.

Strickpullover sehen schön aus und wärmen gut, haben aber Nachteile: Sie nehmen bei Nässe viel Feuchtigkeit auf, trocknen langsam und können sich bei Bodenkontakt mit Zweigen oder Gestrüpp verhaken.

Einfaches Anziehen

Dackel sind oft ungeduldig. Ein Pullover, der über den Kopf gezogen wird und dabei hängen bleibt, wird schnell zum Stressfaktor. Achte auf:

  • Weiter, elastischer Halsausschnitt
  • Keine engen Ärmelöffnungen
  • Möglichst kurze Anziehprozedur

Unser Artikel Hundepullover richtig an- und ausziehen zeigt, wie das reibungslos funktioniert.

Bauchfreiheit

Dackel laufen mit dem Bauch sehr nah am Boden. Ein Pullover, der am Bauch zu lang ist oder einen engen Bauchgurt hat, schränkt sie ein oder scheuert. Der Pullover sollte am Rücken lang sein – am Bauch aber Bewegungsfreiheit lassen.


Pullover oder Jacke für den Dackel – was wann?

Pullover: Für trockene Kältetage, kurze Ausflüge, als Innenschicht unter einer Jacke oder für zuhause bei kälteempfindlichen Hunden.

Fleece-Wrap: Schneller anzuziehen als ein Pullover, ähnlich warm. Ideal für den Alltag – einfach überwerfen und per Klettverschluss schließen. Unser Wrap aus Polartec® Fleece gibt es nach Rückenlänge (25–50 cm) – perfekt für Dackelmaße.

Regenjacke oder Anorak: Wenn es regnet. Dackel sind bekannt dafür, bei schlechtem Wetter keinen Meter zu gehen – ein guter Regenmantel löst das Problem oft komplett. Unser Anorak ist ein Dauerbrenner in der Dackelcommunity.

Parka: Für sehr kalte Wintertage mit Nässe. Unser Gingham Winter Parka aus Oilskin ist der Premium-Winterschutz – wasserdicht, winddicht, gefüttert.

Geschirrmantel: Für den täglichen Einsatz kombiniert mit Geschirr. Über das angelegte Geschirr ziehen, D-Ring zugänglich lassen, Leine dran. Unsere Geschirrmäntel gibt es auch in Langversionen speziell für Dackel.


Häufige Fragen zum Dackelpullover

Mein Dackel mag keinen Pullover – was tun? Langsam gewöhnen: Erst kurz anlegen, loben, wieder abziehen. Dauer steigern. Die meisten Dackel akzeptieren einen gut sitzenden Pullover nach wenigen Versuchen. Ein schlecht sitzender Pullover wird immer abgelehnt – dann liegt das Problem oft an der Passform, nicht am Hund.

Wie oft muss ich den Pullover waschen? Bei täglichem Tragen alle 1–2 Wochen. Fleece bei 30°C Schonwaschgang, kein Weichspüler, nicht in den Trockner. Mehr dazu in unserem Artikel Hundekleidung waschen und pflegen.

Welche Größe braucht mein Dackel? Das lässt sich ohne Maße nicht beantworten – selbst innerhalb derselben Dackelgröße gibt es große Unterschiede. Rückenlänge, Brustumfang und Halsumfang messen und mit der Größentabelle abgleichen. Im Zweifel eine Größe größer wählen.

Kann mein Dackel den Pullover auch nachts tragen? Nicht empfehlenswert. Nachts sollte der Hund ungestört schlafen können, ohne eingeengt zu sein. Wenn der Dackel zuhause friert, lieber eine wärmere Schlafstätte anbieten.

Ab wann braucht ein Dackewelpe einen Pullover? Ab dem ersten Ausflug draußen im Herbst oder Winter. Welpen können ihre Körpertemperatur noch nicht vollständig regulieren – ein leichter Pullover ist hier sinnvoll.


Fazit: Beim Dackel ist Passform alles

Ein Dackelpullover ist keine Frage des Geschmacks – er ist bei vielen Dackeln ein echter Alltagshelfer. Der Schlüssel zum Erfolg ist immer die Passform: Ein Pullover, der wirklich auf den langen Dackelkörper zugeschnitten ist, wird akzeptiert und genutzt. Ein Pullover, der drückt, zu kurz ist oder am Hals klemmt, wird es nicht.

Schau dir gerne alles rund um Dackel in unserer Dackelwelt an – von Pullovern und Jacken über Geschirre bis zu Snoods, alles mit dem Dackelkörper im Hinterkopf entwickelt und an Mikkel getestet.

Veröffentlicht am

Hundejacke oder Hundepullover: Was ist der Unterschied?

Hundepullover oder Hundejacke – viele Hundebesitzer stehen vor dieser Frage, wenn der Herbst kommt und die ersten kalten Tage anstehen. Auf den ersten Blick scheinen beide dasselbe zu tun: den Hund warm halten. Tatsächlich haben die beiden aber unterschiedliche Stärken – und je nach Hund, Wetter und Einsatz ist mal das eine, mal das andere die bessere Wahl. Manchmal sogar beides zusammen.


Der grundlegende Unterschied

Der wichtigste Unterschied liegt im Material und damit in der Funktion:

Hundepullover sind aus wärmenden, aber nicht wasserabweisenden Materialien gemacht – typischerweise Strick, Fleece oder ähnliche Stoffe. Sie isolieren hervorragend und halten den Hund warm. Gegen Regen, Wind oder Nässe schützen sie nicht oder kaum.

Hundejacken und -mäntel sind aus wind- und wasserabweisenden oder wasserdichten Materialien gefertigt – Softshell, Ripstop, Oilskin oder ähnliches. Sie schützen vor Wetter, bieten je nach Modell aber unterschiedlich viel Wärme.

Kurz gesagt: Der Pullover wärmt. Die Jacke schützt. Und oft ist die Kombination aus beidem das Beste.


Wann ist ein Hundepullover die richtige Wahl?

Kühle, trockene Tage

An Herbsttagen, die frisch aber trocken sind, ist der Pullover die angenehmere Wahl. Er liegt nah am Körper, wärmt gut und schränkt die Bewegung kaum ein. Kein steifes Material, kein Rascheln – viele Hunde tragen ihn entspannter als eine Jacke.

Als Basis-Schicht unter der Jacke

Das ist der vielleicht unterschätzte Einsatzzweck: Der Pullover als wärmende Innenschicht unter einem Regenmantel oder Geschirrmantel. Gerade an sehr kalten und gleichzeitig nassen Wintertagen macht das Layering-Prinzip auch bei Hunden Sinn. Die Jacke schützt vor Nässe, der Pullover hält die Wärme.

Für kurze Ausflüge bei Kälte

Kurzes Rausgehen in der Kälte, z.B. die Abendrunde ums Haus – dafür reicht ein Pullover oft vollkommen aus, wenn kein Regen fällt.

Für kälteempfindliche Hunde in der Wohnung

Manche Hunde frieren auch drinnen – besonders alte Hunde, Hunde nach Operationen oder sehr dünnfellige Rassen. Ein leichter Pullover kann auch zuhause getragen werden, um die Körperwärme zu halten.

Unsere Hundepullover gibt es in verschiedenen Materialien und Schnitten – von leichtem Fleece bis zum kuscheligen Strickpullover, handgefertigt in Hamburg.


Wann ist eine Hundejacke die richtige Wahl?

Bei Regen und Nässe

Sobald es regnet, stößt der Pullover an seine Grenzen. Nasses Fleece wärmt schlechter, trocknet langsam und riecht unangenehm. Eine wasserabweisende Jacke hält das Fell trocken und den Hund deutlich wohler.

Bei starkem Wind

Wind kühlt aus – auch wenn die Temperatur nicht besonders niedrig ist. Ein Windbreaker oder eine Jacke aus Softshell hält den Wind ab und verhindert das Auskühlen, das durch das Windchill-Phänomen entsteht.

Für lange Spaziergänge und Ausflüge im Winter

Bei ausgedehnten Spaziergängen, Wanderungen oder Ausflügen in der Kälte braucht der Hund verlässlichen Schutz. Hier ist eine Winterjacke die bessere Wahl – sie schützt auch bei wechselhaftem Wetter und hält den Hund über Stunden warm.

Als Kombination mit dem Geschirr

Geschirrmäntel sind speziell für den Alltag mit Geschirr konzipiert: über das angelegte Geschirr ziehen, D-Ring bleibt zugänglich, Leine dranhängen und los. Kein Umschnallen, keine Prozedur. Für Hunde, die täglich mehrmals raus gehen, ist das die praktischste Lösung.

Unsere Geschirrmäntel wie Stockholm, Nordsee oder St. Moritz sind genau dafür entwickelt.


Die Materialien im Vergleich

Fleece

Fleece ist das vielseitigste Material. Es ist weich, leicht, wärmt gut und trocknet schnell. Es ist aber nicht wasserabweisend – für trockene Kälte ideal, bei Regen weniger geeignet. Viele unserer Fleece-Wraps nutzen Polartec® Fleece, das besonders hochwertig isoliert.

Strick

Strickpullover wärmen besonders gut und liegen weich am Körper. Sie sind ideal für kurze Ausflüge bei Kälte oder als Indoorkleidung. Nachteil: Bei Nässe saugen sie sich voll und trocknen langsam.

Softshell

Softshell kombiniert Windschutz mit Beweglichkeit. Es ist leichter als eine vollwertige Regenjacke, bietet aber Schutz vor Wind und leichtem Spritzwasser. Unsere Trenchcoats aus Softshell sind ideal für den Herbst und milden Winter.

Ripstop und technische Gewebe

Ripstop ist ein besonders strapazierfähiges, leichtes Gewebe aus dem Outdoor-Bereich. Es ist wasserabweisend, reißfest und trotzdem leicht. Unser RainGuard aus Ripstop ist für aktive Hunde und intensive Nutzung entwickelt.

Oilskin und Wachstuch

Oilskin ist das robusteste Wetterschutz-Material. Es ist wasserdicht, winddicht und sehr langlebig. Unsere Parkas aus Oilskin sind für richtig kalte und nasse Wintertage gemacht.


Pullover und Jacke kombinieren: Das Layering-Prinzip

Das Beste aus beiden Welten: Pullover als wärmende Innenschicht, Jacke als Wetterschutz darüber. Das funktioniert beim Hund genauso wie beim Menschen.

Wann lohnt sich das Layering?

  • Temperaturen unter 0°C
  • Regen bei gleichzeitiger Kälte
  • Lange Spaziergänge bei Winterwetter
  • Hunde, die besonders kälteempfindlich sind

Wichtig beim Layering: Der Pullover darunter sollte nicht zu dick sein, damit die Jacke noch gut sitzt. Ein schmal geschnittener Fleece-Pullover oder ein dünner Strickpullover eignet sich besser als ein voluminöser Wollpullover.


Welches ist das richtige für meinen Hund?

Hier eine einfache Entscheidungshilfe:

Nur Pullover wenn:

  • Es kalt aber trocken ist
  • Der Hund kurz raus geht
  • Der Hund auch drinnen etwas Wärme braucht
  • Du eine Basisschicht für die Jacke suchst

Nur Jacke wenn:

  • Es regnet oder stürmt
  • Du einen Geschirrmantel für den Alltag suchst
  • Der Hund lange draußen ist
  • Es windig ist, auch ohne Regen

Beides zusammen wenn:

  • Es kalt und nass ist
  • Dein Hund sehr kälteempfindlich ist
  • Ihr lange unterwegs seid

Worauf beim Kauf achten?

Egal ob Pullover oder Jacke – ein paar Punkte gelten immer:

Passform ist alles. Zu eng drückt und reibt, zu weit verrutscht und schützt nicht. Unser Artikel Hund vermessen für Kleidung erklärt Schritt für Schritt, welche Maße du brauchst.

Schulterfreiheit. Das Kleidungsstück darf die natürliche Bewegung der Schultern nicht einschränken.

Rückenlänge. Sollte von Nacken bis Schwanzwurzel reichen – nicht kürzer, nicht viel länger.

Einfaches An- und Ausziehen. Du ziehst es täglich mehrmals an und aus. Klettverschlüsse und durchdachte Öffnungen sparen Nerven.

Waschbarkeit. Hundekleidung wird dreckig. Maschinenwaschbarkeit bei 30°C ist Pflicht – mehr dazu in unserem Artikel Hundekleidung waschen und pflegen.


Dackel: Pullover, Jacke oder beides?

Dackel sind ein besonderer Fall. Mit ihrem langen Rücken, kurzen Beinen und kurzem Fell (beim Kurzhaar-Dackel) brauchen sie im Winter in der Regel beides: einen Pullover für trockene Kältetage und eine Jacke oder einen Mantel für nasses Wetter.

Besonders praktisch: Unser Fleece-Wrap, der nach Rückenlänge (25–50 cm) erhältlich ist, passt sich perfekt an die langen Proportionen des Dackels an. Mehr Dackel-spezifisches Sortiment findest du in unserer Dackelwelt.


Häufige Fragen

Kann mein Hund Pullover und Jacke gleichzeitig tragen? Ja – das ist das Layering-Prinzip. Pullover darunter, Jacke drüber. Achte darauf, dass die Passform beider Kleidungsstücke zusammen noch stimmt.

Welches ist bequemer für den Hund? Das hängt vom Hund ab. Viele Hunde tragen Fleece-Pulls entspannter, weil sie weicher und leiser sind. Andere haben kein Problem mit Jacken. Am Ende entscheidet der individuelle Hund.

Brauche ich für jeden Einsatzzweck ein eigenes Kleidungsstück? Nicht unbedingt. Ein guter Geschirrmantel aus wasserabweisendem Material kann den Alltag weitgehend abdecken. Wer in sehr kalten Regionen lebt oder mit seinem Hund viel Sport macht, profitiert von einer spezialisierten Kombination.

Ab welchem Alter kann ein Welpe Kleidung tragen? Ab dem ersten Ausflug draußen. Für Welpen im ersten Winter ist sowohl ein Pullover als auch eine leichte Jacke sinnvoll – sie können ihre Körpertemperatur noch nicht gut regulieren.


Fazit: Kein Entweder-oder, sondern die richtige Kombination

Hundepullover und Hundejacke schließen sich nicht aus – sie ergänzen sich. Der Pullover wärmt, die Jacke schützt. Wer beide im Schrank hat, ist für jeden Wintertag gewappnet.

Schau gerne in unser Sortiment: Hundepullover für Wärme und Komfort, Jacken & Mäntel für Wetter- und Windschutz – in Größen ab XXS.

Veröffentlicht am

Braucht mein Hund eine Jacke im Winter?

Mit den ersten Minusgraden taucht die Frage verlässlich auf: Braucht mein Hund im Winter eine Jacke? Die Meinungen gehen weit auseinander – von “absolut notwendig” bis “völliger Unsinn”. Wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte, hängt aber stark vom individuellen Hund ab. In diesem Artikel erklären wir, welche Hunde wirklich von einer Winterjacke profitieren, welche Jackentypen es gibt und worauf du beim Kauf achten solltest.


Welche Hunde brauchen im Winter eine Jacke?

Die wichtigste Erkenntnis vorab: Hunde sind keine homogene Gruppe. Ein Sibirischer Husky und ein Chihuahua haben zwar vier Beine, aber komplett unterschiedliche Kältetoleranz. Deshalb gibt es keine pauschale Antwort – aber klare Kriterien.

Kurzhaarige und dünnfellige Rassen

Das ist die Hauptzielgruppe für Winterjacken. Hunde ohne nennenswerte Unterwolle oder mit sehr kurzem, eng anliegendem Fell frieren bei Kälte deutlich schneller als ihre buschigen Artgenossen. Dazu gehören unter anderem:

  • Dackel (Kurzhaar)
  • Whippet und Greyhound
  • Dobermann und Weimaraner
  • Chihuahua und andere Toy-Rassen
  • Boxer und Französische Bulldogge
  • Dalmatiner

Diese Hunde haben schlicht weniger natürliche Isolierung. Eine gut sitzende Winterjacke schließt diese Lücke und ermöglicht längere und angenehmere Spaziergänge auch bei Kälte.

Kleine Hunde

Kleine Hunde verlieren Körperwärme schneller als große – das ist Physik: Je kleiner das Tier, desto größer die Körperoberfläche im Verhältnis zum Volumen. Kleine Hunde kühlen deshalb bei gleicher Außentemperatur schneller aus als große. Eine Winterjacke hilft, die Körpertemperatur zu halten.

Welpen und Junghunde

Welpen können ihre Körpertemperatur noch nicht vollständig regulieren. Gerade im ersten Winter ist zusätzliche Wärme durch eine Jacke sinnvoll – besonders bei kalten Temperaturen und längeren Spaziergängen.

Alte und kranke Hunde

Mit zunehmendem Alter verlieren Hunde oft Muskelmasse und Körperfett – und damit natürliche Wärmespeicher. Hunde mit Arthrose, Gelenkproblemen oder anderen Erkrankungen profitieren doppelt: Die Jacke wärmt und schützt gleichzeitig empfindliche Bereiche. Viele Tierärzte empfehlen Wärme explizit bei Gelenkproblemen.

Hunde nach Operationen oder Krankheit

Ein geschwächter Hund friert leichter. Nach Operationen, bei Erkrankungen oder in der Rekonvaleszenz ist eine Jacke oft eine einfache und sinnvolle Unterstützung.


Welche Hunde brauchen keine Winterjacke?

Auch das gehört zur ehrlichen Antwort: Viele Hunde kommen prima ohne Jacke durch den Winter.

Hunde mit dichtem Fell und Unterwolle – Huskys, Berner Sennenhunde, Alaskan Malamutes, Neufundländer, Samojeden, Border Collies – sind von Natur aus für Kälte ausgelegt. Ihnen kann eine Jacke sogar schaden, weil das natürliche Fell nicht mehr richtig isolieren kann und Feuchtigkeit sich staut.

Gesunde, ausgewachsene Hunde mittlerer bis großer Rassen mit normalem Fell kommen bei normalen deutschen Wintertemperaturen in der Regel gut zurecht.


Welche Jackentypen gibt es?

Das Sortiment an Hundejacken ist groß. Hier ein Überblick über die wichtigsten Typen:

Fleece-Wraps und Fleece-Mäntel

Fleece-Wraps sind leichte, weiche Mäntel aus Fleece – ideal für kühle, aber trockene Wintertage. Sie wärmen gut, sind aber nicht wasserabweisend. Perfekt als erste Schicht oder für Hunde, die nur kurz draußen sind.

Unser Wrap aus Polartec® Fleece gibt es in vielen Farben und nach Rückenlänge (25–50 cm) – ideal für maßgenaue Passform, besonders für Langkörper wie Dackel.

Regenjacken und Anoraks

Regenjacken schützen vor Nässe, bieten aber je nach Modell unterschiedlich viel Wärme. Für den Winter empfehlen sich wattierte oder gefütterte Versionen, die Wasserschutz und Isolation kombinieren.

Unser Hybrid Anorak und der Winter Anorak sind speziell für den Wintereinsatz entwickelt: wasserfest und wärmend in einem.

Parkas

Der Parka ist der wärmste Jackentyp im Sortiment. Wattiert, gefüttert, oft aus Oilskin oder ähnlichen robusten Materialien – für richtig kalte Wintertage. Unsere Parkas wie der Chocolate Winter Parka oder der Gingham Winter Parka aus Oilskin bieten maximale Wärme und gleichzeitig Wasserschutz.

Geschirrmäntel

Geschirrmäntel sind eine clevere Lösung für den Alltag: Sie werden über das bereits angelegte Geschirr gezogen und haben eine Öffnung für den D-Ring. Kein Umstecken der Leine, kein Umschichten – einfach drüber und los.

Unsere Geschirrmäntel wie Stockholm, Nordsee, St. Moritz oder Aspen kombinieren Windschutz, Wasserabweisung und einfache Handhabung. Ideal für den täglichen Winterspaziergang.

Trenchcoats und Softshell-Mäntel

Trenchcoats aus Softshell sind leichter als Parkas, bieten aber guten Wind- und Spritzwasserschutz. Für Herbst und milden Winter eine gute Wahl. Unsere Trenchcoats gibt es im klassischen Leo-Muster oder im British Style.


Hundejacke vs. Hundepullover: Was ist der Unterschied?

Eine Frage, die wir oft bekommen. Der Hauptunterschied:

Pullover wärmen – sie sind aus Strick oder Fleece und bieten Isolierung, aber keinen Schutz vor Wind und Regen.

Jacken und Mäntel schützen – sie sind aus wind- und wasserabweisenden Materialien und bieten je nach Modell auch Wärme.

Für viele Hunde ist die Kombination ideal: Pullover als wärmende Grundschicht, Jacke oder Mantel drüber für Wetter- und Windschutz. Gerade bei sehr kalten oder nassen Tagen macht das Layering-Prinzip auch bei Hunden Sinn.

Mehr dazu in unserem Artikel Hundejacke vs. Hundepullover: Was ist der Unterschied?


Worauf kommt es beim Kauf an?

Passform

Das ist das Wichtigste. Eine Jacke, die drückt, reibt oder die Schultern einengt, wird abgelehnt – zu Recht. Zwei Finger sollten noch unter jede enge Stelle passen. Besonders bei Langkörpern wie Dackeln: auf ausreichende Rückenlänge achten.

Wie du deinen Hund richtig vermisst, erklären wir ausführlich in unserem Artikel Hund vermessen für Kleidung.

Material und Funktion

  • Nur Wärme: Fleece-Wrap oder Pullover
  • Wärme + Wetterschutz: gefütterte Regenjacke, Parka
  • Alltag + einfache Handhabung: Geschirrmantel
  • Leichter Wind- und Spritzwasserschutz: Trenchcoat oder Softshell

Geschirr-Kompatibilität

Denke daran: Die Leine muss irgendwo angehängt werden. Achte auf eine Geschirröffnung oder wähle einen Geschirrmantel, der über das bereits angelegte Geschirr passt.

Einfaches An- und Ausziehen

Täglich mehrmals – morgens, mittags, abends. Wenn das Anziehen zur Prozedur wird, verliert man schnell die Lust. Klettverschlüsse und durchdachte Öffnungen machen den Unterschied.


Wie erkenne ich, ob mein Hund friert?

Manchmal ist man sich unsicher, ob der eigene Hund wirklich friert. Diese Zeichen sind klare Hinweise:

  • Zittern oder Muskelzucken
  • Hochheben der Pfoten vom kalten Boden
  • Zusammenkauern oder eingezogener Rücken
  • Frühzeitiges Umkehren beim Spaziergang
  • Suche nach warmen Stellen (Sonne, Heizung, dein Schoß)
  • Schnell einsetzende Erschöpfung bei Kälte

Wenn du mehrere dieser Zeichen regelmäßig beobachtest, ist eine Jacke eine sinnvolle Investition.


Dackel im Winter: Warum eine Jacke hier besonders sinnvoll ist

Dackel vereinen gleich mehrere Risikofaktoren für Winterkälte: kurzes Fell (zumindest beim Kurzhaar-Dackel), langer Rücken der nah am Boden ist, kleine Körpermasse und eine Anfälligkeit für Bandscheibenvorfälle, bei denen Wärme besonders wichtig ist.

Für Dackel ist eine Winterjacke deshalb keine Luxusfrage, sondern eine praktische und gesundheitliche Entscheidung. Unser Wrap aus Polartec Fleece ist in Längen ab 25 cm erhältlich und wurde mit Langkörper-Hunden im Hinterkopf entwickelt.

Mehr Dackel-Themen findest du in unserer Dackelwelt.


Häufige Fragen zur Hundejacke im Winter

Ab welcher Temperatur braucht mein Hund eine Jacke? Das hängt vom Hund ab. Als Faustregel: Kurzhaarige kleine Hunde ab etwa 5–7°C, besonders bei Wind oder Nässe. Ausgewachsene Hunde mit normalem Fell kommen oft bis 0°C gut ohne Jacke aus.

Kann mein Hund die Jacke die ganze Zeit tragen? Drinnen sollte die Jacke ausgezogen werden – in warmen Räumen kann ein Hund in einer Winterjacke überhitzen. Die Jacke ist für draußen gedacht.

Mein Hund mag keine Jacke – was tun? Langsam einführen: erst kurz anlegen, loben, wieder abziehen. Dauer steigern. Die meisten Hunde gewöhnen sich schnell daran, wenn die Passform stimmt und sie merken, dass danach Spaziergang folgt.

Braucht mein Hund Jacke und Pullover gleichzeitig? Bei sehr kalten Temperaturen kann das Layering-Prinzip sinnvoll sein: Pullover als wärmende Schicht darunter, Jacke als Wetter- und Windschutz darüber. Für normale Wintertemperaturen reicht meist eins von beidem.


Fazit: Für viele Hunde ein echter Wintergewinn

Eine Winterjacke ist kein Muss für jeden Hund – aber für viele ein echter Mehrwert. Kurzhaarige Hunde, kleine Rassen, Welpen, alte Hunde und Hunde mit gesundheitlichen Einschränkungen profitieren spürbar von der zusätzlichen Wärme. Der Schlüssel ist immer die Passform: Eine gut sitzende Jacke wird akzeptiert und genutzt, eine schlecht sitzende nicht.

Schau dir gerne unser Jacken & Mäntel Sortiment an – von leichten Fleece-Wraps über Geschirrmäntel bis zum wattiertem Winterparka, in Größen ab XXS.

Veröffentlicht am

Hundekleidung waschen und pflegen: So bleibt sie lange schön

Hundekleidung ist im Dauereinsatz: Regen, Matsch, Fell, Speichel – nach jedem Spaziergang sieht manches Kleidungsstück aus, als wäre es durch eine Schlammschlacht gegangen. Gleichzeitig ist gute Hundekleidung eine Investition, die man möglichst lange nutzen möchte. Der Schlüssel dazu ist die richtige Pflege. In diesem Artikel erklären wir, wie du verschiedene Materialien richtig wäschst, was du unbedingt vermeiden solltest – und wie du die Lebensdauer deiner Hundekleidung deutlich verlängerst.


Warum die richtige Pflege so wichtig ist

Falsches Waschen ist der häufigste Grund, warum Hundekleidung frühzeitig kaputtgeht. Zu heiß gewaschen verliert Fleece seine Form und Elastizität. Imprägnierungen von Regenjacken werden durch falsches Waschen oder Weichspüler zerstört. Klettverschlüsse fransen aus, wenn sie offen gewaschen werden. Und Strickpullover können durch zu warmes Waschen oder Trockner dauerhaft einlaufen.

Das Gute: Die meisten Fehler lassen sich leicht vermeiden, wenn man ein paar Grundregeln kennt.


Fleece waschen: Das Wichtigste

Fleece ist das am häufigsten verwendete Material in der Hundekleidung – und eines der pflegeleichtesten, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Temperatur und Programm

Fleece verträgt Maschinenwäsche, aber nur im Schonwaschgang bei maximal 30°C. Höhere Temperaturen können die Fasern beschädigen, das Material kann ballen oder seine Weichheit verlieren.

Waschmittel

Normales Vollwaschmittel funktioniert gut. Wer besonders hygienisch waschen möchte – was bei Hundekleidung sinnvoll ist – kann zusätzlich einen Hygienespüler dazugeben. Das neutralisiert Keime und Gerüche zuverlässiger als Waschmittel allein.

Kein Weichspüler! Das ist wichtig: Weichspüler setzt sich in die Fasern und reduziert die Saugfähigkeit und Atmungsaktivität von Fleece. Bei Produkten wie dem Snood oder gefütterten Jacken kann das die Funktion dauerhaft beeinträchtigen.

Trockner, Bügeln, Bleichen

  • Trockner: Nicht empfohlen für Fleece. Die Hitze kann das Material verfilzen oder Pillen entstehen lassen. Besser an der Luft trocknen.
  • Bügeln: Nicht bügeln. Fleece verträgt keine direkte Hitze.
  • Bleichen: Niemals bleichen. Das zerstört die Fasern und Farben.

Kleine Verschmutzungen

Nicht jede Verschmutzung braucht eine Maschinenwäsche. Leichte Verschmutzungen – z.B. Erde oder Gras, die noch nicht ins Material eingezogen sind – können nach dem Trocknen einfach ausgebürstet werden. Das schont das Material und spart Wasser.


Regenjacken waschen: Imprägnierung erhalten

Regenjacken sind das anspruchsvollste Kleidungsstück in Sachen Pflege – weil die Wasserschutzfunktion direkt von der richtigen Wäsche abhängt.

Temperatur und Programm

Regenjacken aus wasserabweisendem oder wasserdichtem Material am besten bei 30°C im Schonwaschgang waschen. Manche Materialien wie Ripstop vertragen auch 40°C – schau aber immer auf das Etikett.

Waschmittel

Hier ist besondere Vorsicht geboten: Kein normales Vollwaschmittel für Regenjacken mit DWR-Imprägnierung. Normale Waschmittel können die Imprägnierung angreifen. Besser geeignet sind spezielle Technische Waschmittel für Outdoor-Bekleidung (z.B. Nikwax Tech Wash) oder milde Feinwaschmittel ohne Aufheller.

Kein Weichspüler – das ist bei Regenjacken noch wichtiger als bei Fleece. Weichspüler zerstört die DWR-Beschichtung dauerhaft.

Imprägnierung auffrischen

Nach einigen Wäschen lässt die wasserabweisende Wirkung nach – das ist normal. Die gute Nachricht: Sie lässt sich auffrischen. Zwei Methoden:

Wärme aktiviert die Imprägnierung: Nach dem Waschen die noch feuchte Jacke kurz in den Trockner auf niedrigster Stufe für 10–15 Minuten legen – oder mit dem Bügeleisen auf niedrigster Stufe und mit einem Tuch dazwischen vorsichtig drüberfahren. Die Wärme reaktiviert die DWR-Beschichtung.

Imprägnierspray: Bei stärkerer Abnutzung hilft ein frisches Imprägnierspray für Outdoor-Kleidung (z.B. Nikwax TX.Direct Spray-On). Das aufgefrischte Spray auf die saubere, trockene Jacke auftragen und einwirken lassen.

Klettverschlüsse

Vor dem Waschen alle Klettverschlüsse schließen. Offene Klettverschlüsse greifen beim Waschen in andere Stoffe und hinterlassen Flusen oder beschädigen das Material.


Hundepullover aus Strick oder Wolle

Strickpullover sind in der Pflege etwas empfindlicher als Fleece – aber mit der richtigen Behandlung halten sie sehr lange.

Temperatur und Programm

Strick und Wolle vertragen nur Handwäsche oder Maschinenwäsche im Wollprogramm bei maximal 30°C. Höhere Temperaturen lassen Wolle einlaufen – das ist meist irreversibel.

Waschmittel

Spezielles Wollwaschmittel oder mildes Feinwaschmittel verwenden. Normales Vollwaschmittel ist zu aggressiv für Woll- und Strickfasern.

Trocknen

Nie im Trockner trocknen und nie aufhängen – beides verformt den Pullover. Stattdessen: nach dem Waschen vorsichtig ausdrücken (nicht wringen), in ein Handtuch einrollen und leicht andrücken, dann flach auf einer sauberen Unterlage in Form legen und trocknen lassen.

Bügeln

Wenn überhaupt, dann nur mit einem feuchten Tuch dazwischen und auf sehr niedriger Stufe. Bei den meisten Strickpullovern kann man sich das Bügeln sparen.


Bademäntel und Frotteeprodukte

Frottee ist das robusteste Material im Sortiment und am einfachsten zu pflegen.

Temperatur und Programm

Frottee-Bademäntel und Trockenhandschuhe vertragen 60°C Normalwäsche – ideal für hygienisches Waschen nach intensivem Einsatz. Das tötet Keime zuverlässig ab.

Trockner

Anders als bei Fleece ist der Trockner bei Frottee erlaubt. Tatsächlich werden Frotteeprodukte durch den Trockner oft flauschiger. Niedrige bis mittlere Stufe genügt.

Bügeln

Möglich, aber nicht nötig. Wenn überhaupt, auf niedriger Stufe.


Geschirre und Leinen pflegen

Geschirre und Leinen kommen ebenfalls regelmäßig mit Schmutz, Nässe und Fell in Kontakt – und werden oft vergessen bei der Pflege.

Neopren und Polyester-Geschirre

Die meisten unserer Geschirre sind aus Neopren oder Polyester gefertigt – beide Materialien sind bei 30°C im Schonwaschgang waschbar. Alternativ: Mit einer weichen Bürste und lauwarmem Wasser von Hand reinigen.

Metallbeschläge: Die D-Ringe und Schnallen aus Edelstahl oder beschichtetem Metall brauchen keine besondere Pflege – einfach abspülen und trocknen lassen. Nicht rosten lassen, indem nasse Geschirre feucht gelagert werden.

Leinen

Nylon- und Polyesterleinen können ebenfalls in der Maschine gewaschen werden, am besten in einem Wäschebeutel, damit sie sich nicht verknoten. Bei 30°C im Schonwaschgang.


Snoods und Loops

Snoods aus Fleece werden genauso gepflegt wie andere Fleece-Produkte: Schonwaschgang bei 30°C, kein Weichspüler, nicht in den Trockner, kein Bügeln.

Da Snoods oft mit dem Napf oder feuchtem Fell in Kontakt kommen, lohnt sich eine regelmäßigere Wäsche – am besten alle 1–2 Wochen bei aktivem Gebrauch.


Häufige Pflegefehler – und wie du sie vermeidest

Zu heiß waschen: Der häufigste Fehler. Fast jedes Material verträgt maximal 30–40°C. Höhere Temperaturen beschädigen Fasern, Farben und Beschichtungen.

Weichspüler verwenden: Klingt nach einer guten Idee, ist es aber nicht. Weichspüler reduziert Saugfähigkeit bei Fleece und Frottee und zerstört Imprägnierungen bei Regenjacken.

Im Trockner trocknen (bei Fleece und Strick): Fleece kann verfilzen, Strick läuft ein. Nur Frotteeprodukte vertragen den Trockner.

Klettverschlüsse offen lassen: Sie greifen in andere Stoffe und hinterlassen Flusen oder Beschädigungen.

Nasse Kleidung zusammengefaltet lagern: Feucht gelagertes Material riecht schnell muffig und kann schimmeln. Immer vollständig trocknen lassen, bevor du die Kleidung verstaust.

Zu selten waschen: Auch das ist ein Fehler. Schweiß, Fell und Hautschuppen, die sich im Material ansammeln, können Gerüche und Hautreizungen verursachen.


Wie oft sollte Hundekleidung gewaschen werden?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht – es hängt davon ab, wie oft und unter welchen Bedingungen die Kleidung getragen wird. Als Faustregel:

  • Pullover und Snoods: Bei täglichem Tragen alle 1–2 Wochen
  • Regenjacken und Mäntel: Nach starker Verschmutzung, sonst alle 2–4 Wochen
  • Bademäntel: Nach jedem intensiven Einsatz, spätestens wöchentlich
  • Geschirre: Monatlich oder bei sichtbarem Schmutz

Lagerung: So bleibt Hundekleidung lange schön

Richtige Lagerung verlängert die Lebensdauer genauso wie richtiges Waschen:

  • Kleidung immer vollständig trocken lagern
  • Dunkel und trocken aufbewahren – Sonnenlicht kann Farben ausbleichen
  • Fleece und Strick locker falten oder hängen – nicht zusammenpressen
  • Regenjacken aufgehängt lagern, damit die Imprägnierung nicht beschädigt wird
  • Klettverschlüsse beim Lagern schließen

Fazit: Pflege schützt die Investition

Gute Hundekleidung ist langlebig – wenn man sie richtig pflegt. Die wichtigsten Regeln auf einen Blick: 30°C Schonwaschgang für die meisten Materialien, kein Weichspüler, kein Trockner für Fleece und Strick, Imprägnierungen regelmäßig auffrischen, und immer vollständig trocknen lassen vor der Lagerung.

Die genauen Pflegehinweise für all unsere Produkte findest du auch auf unserer Pflegehinweise-Seite. Bei Fragen zur Pflege einzelner Produkte erreichst du uns jederzeit per Mail oder WhatsApp.

Schau dir außerdem unsere anderen Ratgeber an: Hund vermessen für Kleidung, Regenjacke für Hunde und Hundebademantel – wirklich sinnvoll?

Veröffentlicht am

Regenjacke für Hunde: Worauf du wirklich achten solltest

Herbst und Winter in Deutschland – das bedeutet Regen, Wind und nasses Gras für viele Monate. Für Hundebesitzer ist eine gute Regenjacke deshalb kein Luxus, sondern ein echter Alltagshelfer. Aber bei der Auswahl gibt es mehr zu beachten als man denkt: Was bedeutet eigentlich “wasserabweisend”? Braucht jeder Hund eine Regenjacke? Und worauf kommt es wirklich an? Das erklären wir in diesem Artikel.


Braucht mein Hund überhaupt eine Regenjacke?

Ehrliche Antwort: Nicht jeder Hund braucht eine Regenjacke. Hunde mit dichtem, wasserabweisendem Fell – wie Labradore, Berner Sennenhunde oder Huskys – kommen bei normalem Regen gut zurecht. Ihr Fell ist von Natur aus auf Feuchtigkeit ausgelegt.

Anders sieht es aus bei:

Kurzhaarigen oder dünnfelligen Hunden wie Dackeln, Windhunden, Greyhounds, Weimaranern oder Dobermännern. Ihr Fell bietet kaum natürlichen Schutz vor Nässe und Kälte. Eine Regenjacke hält sie nicht nur trockener, sondern auch wärmer.

Kleinen Hunden, die nah am Boden laufen. Bei Regen ist der Bauch oft das erste, was nass wird – besonders auf feuchtem Gras. Eine Jacke mit Bauchschutz macht hier einen echten Unterschied.

Alten oder kranken Hunden, bei denen Durchnässen und Auskühlen gesundheitliche Risiken darstellen.

Hunden, die nach dem Spaziergang im Haus bleiben sollen. Wer nicht möchte, dass der nasse Hund durchs Wohnzimmer trottet oder sich auf dem Sofa abschüttelt, schätzt eine Regenjacke als praktische Lösung.


Wasserabweisend vs. wasserdicht: Der Unterschied

Das ist einer der häufigsten Irrtümer beim Kauf. Die Begriffe klingen ähnlich, bedeuten aber sehr Unterschiedliches:

Wasserabweisend (DWR-Imprägnierung)

Ein wasserabweisendes Material hat eine spezielle Oberflächenbeschichtung (DWR – Durable Water Repellency), die dafür sorgt, dass Wassertropfen abperlen. Bei leichtem Regen funktioniert das sehr gut. Bei starkem oder anhaltendem Regen sättigt sich die Beschichtung jedoch irgendwann – das Material wird nass.

Vorteil: Leichter, atmungsaktiver, angenehmer zu tragen. Nachteil: Bei starkem Dauerregen nicht vollständig dicht.

Wasserdicht (impermeabel)

Wasserdichte Materialien wie laminiertes Gewebe oder beschichtete Nylons lassen kein Wasser durch – auch bei starkem Regen nicht. Dafür sind sie oft schwerer und weniger atmungsaktiv.

Vorteil: Hält auch bei Starkregen vollständig dicht. Nachteil: Kann bei körperlicher Aktivität wärmer werden, da weniger Luft durchkommt.

Was ist besser für Hunde? Das hängt vom Einsatz ab. Für kurze Alltagsspaziergänge bei leichtem Regen reicht wasserabweisend meist aus. Für lange Ausflüge, Wanderungen oder Regionen mit viel Dauerregen lohnt sich eine wirklich wasserdichte Jacke.

Unser RainGuard aus Ripstop ist zum Beispiel aus strapazierfähigem Ripstop-Gewebe gefertigt – ein Material, das ursprünglich aus dem Outdoor-Bereich kommt und sehr gute Wasserschutzwerte mit Leichtigkeit verbindet.


Worauf kommt es bei einer Hunderegenjacke an?

1. Wasserschutz – die Kernfunktion

Der offensichtliche Punkt: Die Jacke muss bei Regen schützen. Achte nicht nur auf den Begriff “wasserabweisend” oder “wasserdicht”, sondern auch darauf, wie die Nähte verarbeitet sind. Unverstärkte Nähte können auch bei wasserdichtem Material undicht werden. Hochwertige Regenjacken haben verschweißte oder abgeklebte Nähte.

2. Passform und Bewegungsfreiheit

Eine Regenjacke, die die Schultern einengt oder am Bauch scheuert, wird der Hund ablehnen – zu Recht. Achte auf:

  • Genug Spielraum an den Schultern für natürliche Bewegung
  • Kein Druck auf die Wirbelsäule
  • Öffnung für das Geschirr (sehr wichtig – dazu gleich mehr)
  • Richtige Länge: Rückenlänge bis zur Schwanzwurzel, nicht kürzer

3. Geschirr-Kompatibilität

Das ist ein Punkt, den viele beim Kauf vergessen: Wie befestige ich die Leine, wenn der Hund eine Jacke trägt? Es gibt zwei gängige Lösungen:

Geschirröffnung in der Jacke: Die Jacke hat eine Öffnung oder einen Schlitz am Rücken, durch den das Geschirr geführt wird. Praktisch, aber das Geschirr sitzt dann unter der Jacke – beim An- und Ausziehen muss die Reihenfolge stimmen.

Geschirrmäntel / Over-the-harness Jacken: Diese Jacken werden über das bereits angelegte Geschirr gezogen und haben eine Öffnung, durch die der D-Ring des Geschirrs zugänglich bleibt. Das spart Zeit und ist für den täglichen Gebrauch sehr praktisch. Unsere Geschirrmäntel funktionieren genau so.

4. Bauchschutz

Viele Regenjacken schützen nur den Rücken – der Bauch bleibt frei und wird nass. Für kleine Hunde, die nah am Boden laufen, ist ein Bauchschutz wichtig. Achte beim Kauf darauf, ob die Jacke auch den Bauch bedeckt oder nur wie ein Sattel auf dem Rücken liegt.

5. Gewicht und Beweglichkeit

Eine schwere, steife Jacke schränkt den Hund ein und wird schlecht akzeptiert. Moderne Materialien wie Ripstop oder leichte Membranen bieten guten Schutz bei geringem Gewicht. Dein Hund sollte sich in der Jacke genauso frei bewegen können wie ohne.

6. Einfaches An- und Ausziehen

Je schneller die Jacke an- und ausgezogen ist, desto besser – für dich und den Hund. Klettverschlüsse, Druckknöpfe oder einfache Schlupfmodelle sind besser als komplizierte Schnallen. Teste das beim Kauf: Wenn das Anziehen über eine Minute dauert, wird es auf Dauer mühsam.

7. Waschbarkeit

Eine Regenjacke, die regelmäßig im Regen und Matsch im Einsatz ist, muss waschbar sein. Achte auf Pflegehinweise – viele Imprägnierungen können durch falsches Waschen beschädigt werden. Die meisten hochwertigen Regenjacken sind bei 30°C im Schonwaschgang waschbar.


Welche Regenjacke für welchen Hund?

Für kleine Hunde und Langkörper (Dackel, Chihuahua, Toypudel)

Kleine Hunde brauchen Jacken, die auch in sehr kleinen Größen gut passen – XXS und XS sind keine Seltenheit. Achte besonders auf den Bauchschutz und die Rückenlänge. Dackel brauchen aufgrund ihres langen Rückens oft Sondergrößen oder maßgefertigte Jacken.

Unser Anorak gibt es in vielen Farbkombinationen und ist auch für kleine Hunde gut geeignet.

Für mittlere Hunde (Beagle, Corgi, Frenchie)

Mittlere Hunde profitieren von einer gut sitzenden Jacke mit Geschirröffnung. Die Passform ist hier besonders wichtig – mittlere Rassen haben oft sehr unterschiedliche Körperproportionen.

Für aktive Hunde und Wanderbegleiter

Wer viel Zeit draußen verbringt, braucht eine Jacke, die auch bei längerem Regen dicht bleibt und leicht genug ist, um den Hund nicht zu belasten. Der RainGuard aus Ripstop ist hier eine gute Wahl – das Ripstop-Gewebe ist besonders reißfest und hält auch intensivem Einsatz stand.

Für den Winter

Wenn Regen und Kälte zusammenkommen, reicht eine reine Regenjacke oft nicht. Hier lohnt sich eine wattierte oder gefütterte Regenjacke, die gleichzeitig wärmt und schützt. Unser Hybrid Anorak kombiniert Wasserschutz mit Wärmeisolation – ideal für die kalte Jahreszeit. Der Winter Anorak ist ebenfalls speziell für den Wintereinsatz entwickelt.


Regenjacke und Geschirr – die häufigste Frage

“Wie funktioniert das mit dem Geschirr?” ist die Frage, die wir am häufigsten zum Thema Regenjacken bekommen. Die einfachste Antwort:

Entweder du wählst eine Jacke mit Geschirröffnung und legst das Geschirr darunter an – dann Jacke drüber und Leine durch die Öffnung führen. Oder du wählst einen Geschirr-kompatiblen Mantel, der über das bereits angelegte Geschirr gezogen wird.

Grundregel: Die Leine sollte immer am Geschirr befestigt sein, nicht an der Jacke. Jacken sind nicht für Leinenzug ausgelegt und können reißen.

Mehr zum Thema Geschirr findest du in unserem Artikel Hundegeschirr oder Halsband: Was ist besser?


Häufige Fragen zur Hunderegenjacke

Muss ich die Regenjacke nach jedem Einsatz waschen? Nicht unbedingt. Bei leichtem Schmutz reicht es, die Jacke aufzuhängen und trocknen zu lassen. Nach Matsch oder intensivem Einsatz empfiehlt sich ein Waschgang. Achte dabei auf die Pflegehinweise – manche Imprägnierungen regenerieren sich durch Wärme (Trockner auf niedriger Stufe oder Bügeln).

Wie lange hält die Imprägnierung einer Regenjacke? Das hängt von Häufigkeit der Nutzung und Pflege ab. Die meisten wasserabweisenden Beschichtungen halten bei regelmäßiger Nutzung und korrekter Pflege eine bis mehrere Saisons. Eine aufgefrischte Imprägnierung (Imprägnierspray) kann die Lebensdauer verlängern.

Mein Hund mag keine Jacke – was tun? Langsam einführen: Erst kurz anlegen, loben, wieder abziehen. Die meisten Hunde gewöhnen sich schnell daran, wenn sie merken, dass draußen Spaziergang folgt. Wichtig: Die Jacke muss gut sitzen – eine drückende Jacke wird immer abgelehnt.

Kann ich die Regenjacke auch im Sommer nutzen? Eher nicht – im Sommer kann eine Regenjacke zu warm werden. Für Sommerregen reicht bei den meisten Hunden der natürliche Fell-Schutz. Ausnahmen: sehr kurzhaarige Hunde oder ältere Tiere, die auch im Sommer schnell auskühlen.

Ab welcher Größe gibt es eure Regenjacken? Unsere Regenjacken gibt es ab Größe XXS – passend für sehr kleine Hunde wie Kaninchendackel oder Chihuahuas. Die genauen Maße findest du auf den jeweiligen Produktseiten.


Fazit: Gut investiert für den deutschen Herbst

Eine gute Hunderegenjacke ist eine Investition, die sich schnell auszahlt – in trockenen Hunden, sauberen Wohnungen und längeren Spaziergängen auch bei schlechtem Wetter. Worauf es ankommt: echter Wasserschutz, gute Passform, Geschirr-Kompatibilität und ein Material, das auch regelmäßiges Waschen aushält.

Schau gerne in unsere Regenjacken-Kollektion – in verschiedenen Schnitten und Größen ab XXS. Und wenn du unsicher bist, welche Größe passt, hilft dir unser Artikel Hund vermessen für Kleidung Schritt für Schritt weiter.

Veröffentlicht am

Hund vermessen für Kleidung: So findest du die richtige Größe

Die falsche Größe ist der häufigste Grund, warum Hundekleidung nicht funktioniert. Zu eng drückt und reibt, zu weit verrutscht und schützt nicht. Dabei ist das Ausmessen des Hundes einfacher als viele denken – wenn man weiß, welche Maße man braucht und wie man sie richtig nimmt.

In diesem Artikel erklären wir Schritt für Schritt, wie du deinen Hund richtig vermisst – für Pullover, Jacken, Geschirre und Bademäntel. Mit ein bisschen Geduld und einem einfachen Maßband hast du alle Maße in wenigen Minuten.


Was du zum Vermessen brauchst

Mehr brauchst du nicht:

  • Ein weiches Maßband (wie beim Schneider, nicht ein Stahlbandmaß)
  • Jemanden, der den Hund hält oder ablenkt – optional, aber hilfreich
  • Einen Stift und Zettel zum Aufschreiben

Achte darauf, dass dein Hund entspannt steht – am besten auf einer rutschfesten Oberfläche. Viele Hunde stehen ruhiger, wenn sie gerade gefüttert wurden oder nach einem Spaziergang entspannt sind. Versuche nicht, einen aufgeregten oder unruhigen Hund zu messen – die Maße werden ungenau.


Die wichtigsten Maße – und wie du sie nimmst

1. Rückenlänge

Was es ist: Die Länge des Rückens vom Nacken bis zur Schwanzwurzel.

Wie messen: Lege das Maßband am höchsten Punkt des Nackens an (dort, wo ein Halsband aufliegt) und führe es entlang der Wirbelsäule bis zur Schwanzwurzel. Nicht bis zur Schwanzspitze – nur bis zum Ansatz des Schwanzes.

Warum es wichtig ist: Die Rückenlänge ist das wichtigste Maß für Pullover, Jacken und Bademäntel. Kleidung, die zu kurz ist, bedeckt den Rücken nicht ausreichend. Zu lang hängt über den Schwanz und schränkt ein.

Besonderheit Dackel: Dackel haben einen besonders langen Rücken im Verhältnis zu ihrem Körperumfang. Bei Standardgrößentabellen passen Dackel daher oft schlecht – ein Maßpullover oder ein Schnitt speziell für Langkörper-Hunde ist hier sinnvoller.


2. Brustumfang

Was es ist: Der Umfang des Brustkorbs an der breitesten Stelle – direkt hinter den Vorderbeinen.

Wie messen: Führe das Maßband einmal rundherum um den Brustkorb, direkt hinter den Vorderbeinen. Das Band sollte flach anliegen, aber nicht einschnüren – du solltest noch zwei Finger darunter schieben können.

Warum es wichtig ist: Der Brustumfang ist das zweitwichtigste Maß. Zu enges Brustmaß bedeutet, der Pullover oder die Jacke schnürt ein und schränkt die Atmung ein. Zu weit und alles verrutscht.

Tipp: Miss den Brustumfang wenn möglich zweimal und nimm den Durchschnitt. Hunde spannen manchmal die Brust an oder atmen gerade tief, was das Maß leicht verändert.


3. Halsumfang

Was es ist: Der Umfang des Halses, gemessen dort, wo ein Halsband sitzt.

Wie messen: Führe das Maßband einmal locker um den Hals herum – nicht zu eng, nicht zu weit. Als Faustregel: Zwei Finger sollten noch zwischen Maßband und Hals passen.

Warum es wichtig ist: Besonders relevant für Pullover, die über den Kopf gezogen werden, sowie für Snoods und Halsbänder. Ein zu enger Halsdurchgang macht das Anziehen zur Qual – für dich und den Hund.


4. Körpergewicht

Was es ist: Das aktuelle Gewicht deines Hundes in Kilogramm.

Wie messen: Am besten beim Tierarzt wiegen lassen. Zuhause funktioniert es auch: Dich selbst wiegen, dann mit dem Hund auf der Waage stehen und die Differenz berechnen.

Warum es wichtig ist: Manche Hersteller nutzen das Gewicht als groben Anhaltspunkt in der Größentabelle. Allerdings ist das Gewicht allein oft unzuverlässig – zwei Hunde mit gleichem Gewicht können sehr unterschiedliche Körperproportionen haben. Nutze das Gewicht als Ergänzung, nicht als einzigen Richtwert.


5. Bauchumfang (optional, aber hilfreich)

Was es ist: Der Umfang des Bauches an der breitesten Stelle – meist etwas hinter dem Brustkorb.

Wie messen: Maßband locker um den Bauch führen, direkt hinter dem Rippenbogen.

Warum es wichtig ist: Besonders relevant für Hunde mit besonders runder Körperform oder für Kleidung, die auch den Bauchbereich bedeckt (z.B. manche Winterjacken). Bei schlanken Hunderassen oft weniger relevant.


Maße für verschiedene Kleidungsstücke

Nicht jedes Kleidungsstück braucht alle Maße. Hier eine Übersicht:

Hundepullover

  • Rückenlänge ✅
  • Brustumfang ✅
  • Halsumfang ✅

Hundejacke / Hundemantel

  • Rückenlänge ✅
  • Brustumfang ✅
  • Halsumfang (je nach Modell) ✅

Hundegeschirr

  • Brustumfang ✅
  • Halsumfang ✅
  • Gewicht (als Orientierung) ✅

Hundebademantel

  • Rückenlänge ✅
  • Brustumfang ✅

Snood / Nackenwärmer

  • Halsumfang ✅

Häufige Messfehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Den Hund in Bewegung messen

Ein Hund, der zappelt, dreht oder sich duckt, liefert ungenaue Maße. Nimm dir die Zeit, warte bis er ruhig steht.

Fehler 2: Das Maßband zu straff anlegen

Viele messen zu eng – das Ergebnis ist Kleidung, die drückt. Denk immer an die Zwei-Finger-Regel: Zwei Finger sollten noch unter das Maßband passen.

Fehler 3: Nur ein Maß nehmen

Gerade der Brustumfang kann je nach Atemphase leicht variieren. Miss ruhig zweimal und nimm den größeren Wert – lieber etwas zu weit als zu eng.

Fehler 4: Stahlbandmaß statt Schneidermaßband

Ein hartes Bandmaß lässt sich nicht um den Körper legen. Ein weiches Schneidermaßband ist Pflicht.

Fehler 5: Die Maße nicht aufschreiben

Du wirst dir deine Maße nicht merken. Schreib sie auf oder mach ein Foto vom Maßband – das spart beim nächsten Kauf viel Aufwand.


Was tun, wenn mein Hund zwischen zwei Größen liegt?

Das passiert häufig. Die Faustregel:

Im Zweifel eine Größe größer wählen. Kleidung, die etwas zu weit ist, lässt sich oft noch tragen – Kleidung, die drückt oder einengt, ist nicht tragbar und kann dem Hund schaden.

Eine Ausnahme: Bei Geschirren ist ein zu weites Geschirr ein Sicherheitsproblem, weil der Hund herausschlüpfen kann. Hier lieber kontaktiere den Hersteller und frage nach einer Empfehlung.


Dackel, Windhunde & Co.: Warum Standardgrößen oft nicht passen

Manche Rassen haben Körperproportionen, die in keine Standardgröße passen – und das ist kein Fehler der Besitzer, sondern eine Eigenheit der Rasse.

Dackel haben einen sehr langen Rücken bei vergleichsweise geringem Brustumfang und kurzem Hals. Standardgrößen passen oft entweder im Rücken oder im Brustumfang – selten in beidem. Unsere Pullover und Jacken sind speziell für diese Proportionen entwickelt. Mehr dazu in unserer Dackelwelt.

Windhunde und Greyhounds haben eine extrem schmale Taille, aber einen tiefen Brustkorb. Viele Standardgrößen sind entweder zu weit im Bauch oder zu eng in der Brust.

Bulldoggen und Möpse haben einen sehr breiten Brustkorb, kurzen Hals und kurze Beine. Auch hier stoßen Standardgrößen oft an ihre Grenzen.

Wenn dein Hund eine ungewöhnliche Körperform hat, lohnt sich ein Maßpullover oder das direkte Gespräch mit dem Hersteller. Unser bestehender Artikel Den Hund richtig vermessen für einen Maßpullover erklärt das für Pullover im Detail.


Wie erkenne ich, ob die Kleidung gut sitzt?

Auch mit perfekten Maßen kann es kleine Unterschiede geben. Achte beim ersten Anprobieren auf folgende Zeichen:

Guter Sitz:

  • Der Hund bewegt sich natürlich und ungehindert
  • Kein Reiben an Achseln oder Leiste
  • Zwei Finger passen noch unter engen Stellen
  • Rückenlänge reicht bis zur Schwanzwurzel, nicht darüber hinaus
  • Der Hund wirkt entspannt

Schlechter Sitz:

  • Der Hund bleibt wie eingefroren stehen (klassisches Zeichen für zu enges oder ungewohntes Kleidungsstück)
  • Sichtbare Rötungen oder Druckstellen nach dem Tragen
  • Kleidung verrutscht ständig zur Seite
  • Hund schüttelt sich permanent oder versucht die Kleidung abzustreifen
  • Rücken der Kleidung liegt nicht flach auf

Häufige Fragen zum Vermessen

Muss ich meinen Hund jedes Mal neu messen? Wenn sich das Gewicht deines Hundes nicht verändert hat, reichen die einmal gemessenen Maße für lange Zeit. Welpen sollten öfter neu gemessen werden, da sie schnell wachsen.

Kann ich einfach nach Rasse bestellen? Das ist möglich als Orientierung, aber unzuverlässig. Selbst innerhalb einer Rasse gibt es erhebliche Größenunterschiede. Maße nehmen ist immer genauer als nach Rasse bestellen.

Was wenn mein Hund sich nicht messen lässt? Ablenkung durch Leckerlis hilft. Alternativ: Manche Hunde sind entspannter direkt nach einem Spaziergang. Im Notfall reicht auch ein ruhiger Moment zuhause und ein Helfer, der den Hund hält.

Sind Maßangaben bei verschiedenen Herstellern vergleichbar? Leider nein – eine Größe S bei einem Hersteller kann bei einem anderen M oder XS entsprechen. Orientiere dich immer an den konkreten Zentimeterangaben in der Größentabelle, nicht an der Größenbezeichnung.


Fazit: Einmal messen, lange Freude

Zwei Minuten Aufwand für das Vermessen sparen viel Ärger beim Kauf. Ein Hund, dessen Kleidung wirklich passt, trägt sie entspannt und profitiert von ihr – ein Hund in schlecht sitzender Kleidung tut das nicht.

Wenn du unsicher bist oder dein Hund besondere Proportionen hat, schreib uns gerne – wir helfen bei der Größenauswahl. Du erreichst uns per Mail, WhatsApp oder Instagram.

Schau dir danach gerne unser Pullover-Sortiment, unsere Jacken & Mäntel oder unsere Hundegeschirre an – alle mit ausführlichen Größentabellen direkt auf der Produktseite.

Veröffentlicht am

Hundekleidung: Tierschutz oder Mode? Was wirklich dahinter steckt

Kaum ein Thema in der Hundewelt polarisiert so sehr wie Hundekleidung. Auf der einen Seite Hundebesitzer, die ihren Vierbeinern liebevoll Pullover und Mäntel anziehen. Auf der anderen Seite Kritiker, die das als Vermenschlichung, Tierquälerei oder schlichten Unsinn abtun. Wer hat recht?

Wir machen Hundekleidung – und wir sind deshalb nicht objektiv. Das geben wir offen zu. Aber wir versuchen trotzdem, diese Frage so ehrlich zu beantworten wie möglich. Denn die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo in der Mitte.


Die Kritik – und was daran berechtigt ist

Fangen wir mit der Kritik an, denn sie ist nicht komplett falsch.

Hunde haben ein eigenes Temperaturregulierungssystem

Das stimmt. Hunde schwitzen über die Pfoten und kühlen sich durch Hecheln ab. Viele Rassen – besonders solche, die für kalte Klimazonen gezüchtet wurden – haben von Natur aus dickes, isolierendes Fell. Ein Husky, ein Berner Sennenhund oder ein Alaskan Malamute braucht im deutschen Winter definitiv keinen Pullover. Sein Körper ist für Kälte gemacht.

Wenn man solche Hunde in Kleidung steckt, kann das tatsächlich kontraproduktiv sein: Das Fell kann nicht mehr richtig isolieren, Feuchtigkeit staut sich, und der natürliche Temperaturhaushalt wird gestört.

Schlecht sitzende Kleidung ist ein echtes Problem

Hundekleidung, die klemmt, reibt, die Bewegung einschränkt oder am falschen Körperteil drückt, ist tatsächlich ein Tierschutzproblem. Ein Pullover, der die Schultern einengt und den natürlichen Gang verändert, schadet dem Hund. Eine Jacke, die auf der Wirbelsäule drückt, ist keine Hilfe. Hier hat die Kritik absolut recht.

Manche Hunde mögen es einfach nicht

Das ist Realität. Manche Hunde sind sehr empfindlich gegenüber Dingen, die über sie gezogen werden – das kann Stress verursachen. Wenn ein Hund dauerhaft gestresst wirkt, erstarrt, versucht die Kleidung loszuwerden oder sich wegduckt, dann ist das ein klares Signal: Dieses Tier will das nicht, und das sollte man respektieren.


Was die Kritik übersieht

So berechtigt die Kritik in manchen Punkten ist – sie macht einen entscheidenden Fehler: Sie behandelt alle Hunde gleich. Das ist biologisch falsch.

Hunde sind keine homogene Gruppe

Zwischen einem Chihuahua mit 2 kg und einem Neufundländer mit 60 kg liegen Welten – in Körperbau, Felltyp, Stoffwechsel und Kältetoleranz. Hunde wurden über Jahrhunderte für völlig unterschiedliche Klimazonen und Aufgaben gezüchtet. Ein Windhund hat kaum Unterhautfettgewebe und ein extrem dünnes Fell – er friert schnell und echte Kälte kann für ihn gefährlich werden. Das ist keine Einbildung, das ist Anatomie.

Bestimmte Hunde profitieren klar von Kleidung

Das ist kein subjektives Empfinden von Hundebesitzern, sondern etwas, das Tierärzte und Tierphysiotherapeuten regelmäßig bestätigen:

Kurzhaarige und dünnfellige Rassen wie Dackel, Whippets, Dobermänner, Greyhounds, Chihuahuas oder Weimaraner haben schlicht weniger natürlichen Kälteschutz. Im Winter können Pulls oder Jacken ihnen helfen, die Körpertemperatur zu halten – besonders bei langen Spaziergängen.

Welpen können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie ausgewachsene Hunde. Gerade im ersten Winter ist etwas Unterstützung sinnvoll.

Alte Hunde haben oft weniger Muskelmasse und Körperfett und frieren leichter. Hunde mit Arthrose oder anderen Gelenkproblemen profitieren von Wärme – das ist medizinisch belegt.

Hunde nach Operationen tragen manchmal Kleidung als Schutz für Wunden oder Nähte – eine durchaus tierärztlich empfohlene Praxis.

Hunde mit Erkrankungen, die die Temperaturregulation beeinflussen (z.B. Schilddrüsenprobleme), können ebenfalls von Kleidung profitieren.

Stressfreiheit ist keine Kleinigkeit

Ein Hund, der sichtlich friert, zittert, die Spaziergänge abkürzen möchte und sich schnell erschöpft zeigt, leidet ebenfalls. Die Frage ist nicht “Kleidung ja oder nein” – die Frage ist, ob der Hund mit oder ohne Kleidung wohler ist. Manchmal ist die Antwort klar pro Kleidung.


Der entscheidende Unterschied: Funktion vs. reine Optik

Hier liegt für uns das eigentliche Trennmittel.

Kleidung aus funktionalen Gründen – Wärme, Schutz vor Nässe, Wundabdeckung, Beruhigung bei Angst – ist in vielen Fällen sinnvoll und von Tierärzten anerkannt.

Kleidung rein für den Look – aufwendige Kostüme, enge Outfits, schwere Accessoires, Kleidung die den Hund einschränkt oder die er offensichtlich nicht mag – das ist eine andere Sache. Hier steht der Unterhaltungswert des Menschen über dem Wohlbefinden des Tieres, und das ist problematisch.

Der Unterschied ist oft schon am Hund zu sehen: Ein Hund, der entspannt in seiner Jacke läuft, normal tobt und sich wohlfühlt, gibt kein Signal von Stress. Ein Hund, der erstarrt, die Ohren anlegt oder ständig versucht, das Kleidungsstück loszuwerden, tut das sehr wohl.


Wie erkenne ich, ob mein Hund Kleidung akzeptiert?

Das ist eine der häufigsten Fragen, die wir bekommen. Ein paar klare Signale:

Gute Zeichen – der Hund akzeptiert die Kleidung:

  • Er bewegt sich normal, läuft, tobt
  • Er zeigt kein Flucht- oder Vermeidungsverhalten
  • Er entspannt sich nach kurzer Gewöhnung
  • Er zeigt keine Anzeichen von Stress (Hecheln ohne körperliche Belastung, Ohren angelegt, Rute eingezogen)

Warnsignale – die Kleidung passt nicht oder wird abgelehnt:

  • Der Hund erstarrt oder “friert” (steht bewegungslos da)
  • Er versucht, die Kleidung zu beißen, kratzen oder abzustreifen
  • Er zeigt Stresssignale auch nach mehreren Versuchen
  • Er verweigert das Losgehen oder versteckt sich

Wenn ein Hund Kleidung dauerhaft ablehnt, sollte man das akzeptieren. Nicht jeder Hund ist gleich, und kein Pullover der Welt ist es wert, den Hund dauerhaft zu stressen.


Gewöhnung macht oft den Unterschied

Viele Hunde, die Kleidung anfangs ablehnen, akzeptieren sie nach sorgfältiger Gewöhnung problemlos. Das ist keine Frage der Überzeugung – es ist eine Frage der Zeit und der richtigen Einführung.

So funktioniert es:

  1. Kleidungsstück zeigen und beschnuppern lassen – ohne es anzuziehen, mehrere Tage lang
  2. Kurz anlegen, sofort loben – dann sofort wieder abnehmen
  3. Dauer langsam steigern – erst eine Minute, dann fünf, dann eine halbe Stunde
  4. Positive Verknüpfung schaffen – Kleidung anziehen = Spaziergang, Leckerli, Spiel

Hunde lernen schnell, dass Kleidung nichts Bedrohliches ist – besonders wenn sie merken, dass sie danach draußen toben dürfen.


Was gute Hundekleidung ausmacht

Nicht jede Hundekleidung ist gleich – und das ist ein wichtiger Punkt in der ganzen Debatte. Schlechte Kleidung kann tatsächlich schaden. Gute Kleidung nicht.

Passform: Das Wichtigste überhaupt. Kleidung muss sitzen, ohne zu klemmen, zu reiben oder die Bewegung einzuschränken. Zwei Finger sollten unter jeden engen Bereich passen.

Material: Weich, hautfreundlich, atmungsaktiv. Kein Kratzen, kein Stauchen.

Schnitt: Funktionale Hundekleidung ist für Hundekörper gemacht – nicht für Menschenkörper. Rückenöffnungen für Geschirre, genug Platz für die natürliche Bewegung der Schultern, kein Druck auf die Wirbelsäule.

Einfaches An- und Ausziehen: Kleidung, die zur Prozedur wird, stresst den Hund. Klettverschlüsse, einfache Öffnungen, kein Durchstecken von Pfoten durch enge Löcher.

Unsere Produkte bei woof & wiggle werden in Hamburg entwickelt und handgefertigt – mit dem Anspruch, dass Funktionalität vor Optik kommt. Schau gerne in unser Sortiment.


Fazit: Weder Tierquälerei noch blinder Luxus

Hundekleidung ist weder grundsätzlich Tierquälerei noch grundsätzlich sinnlos. Die Wahrheit hängt vom Hund ab – von seiner Rasse, seinem Fell, seinem Alter, seiner Gesundheit und seiner Persönlichkeit.

Für viele Hunde ist gut sitzende, funktionale Kleidung eine echte Hilfe. Für andere ist sie schlicht unnötig. Und für manche ist sie unerwünscht – und das sollte man dann auch so akzeptieren.

Die entscheidende Frage ist nicht “Kleidung ja oder nein?” – sondern: Was braucht dieser Hund, und fühlt er sich dabei wohl?

Wenn du dir unsicher bist, ob dein Hund von Kleidung profitiert, schau auf sein Verhalten: bei Kälte, nach dem Baden, auf langen Spaziergängen im Winter. Dein Hund gibt dir klare Signale – man muss nur hinschauen.

Veröffentlicht am

Hundebademantel – wirklich sinnvoll oder unnötiger Luxus?

Ein Bademantel für den Hund – das klingt für manche nach übertriebener Hundeverwöhnung. Tatsächlich ist der Hundebademantel eines der praktischsten Alltagsaccessoires, die es für Hundebesitzer gibt – vorausgesetzt, man weiß wann und wofür man ihn einsetzt. In diesem Artikel erklären wir ehrlich, was ein Hundebademantel kann, für wen er sich lohnt, und worauf du beim Kauf achten solltest.


Was ist ein Hundebademantel überhaupt?

Ein Hundebademantel ist ein saugfähiges, meist aus Frottee oder Mikrofaser gefertigtes Kleidungsstück, das dem Hund nach dem Baden oder einem nassen Spaziergang übergezogen wird. Er funktioniert ähnlich wie ein Bademantel für Menschen: Er nimmt Feuchtigkeit auf, hält warm und gibt dem Hund die Möglichkeit, kontrolliert zu trocknen statt sich nass durchs Haus zu schütteln.

Je nach Modell bedeckt er den Rumpf, manchmal auch Hals und Beine. Gute Bademäntel haben eine Kapuze oder Kapuzenschlitze für die Ohren und eine Öffnung für die Leine.


Wann ist ein Hundebademantel wirklich sinnvoll?

Nach dem Baden

Der klassische Einsatzzweck. Wer seinen Hund regelmäßig badet – ob zu Hause in der Wanne oder beim Hundefriseur – kennt das Problem: Der Hund schüttelt sich, das Bad ist nass, das Handtuch reicht kaum, und bis der Hund wirklich trocken ist, hat er sich bereits auf dem Sofa oder Bett niedergelassen.

Ein Hundebademantel löst das praktisch: Einfach nach dem Abbrausen überziehen, kurz einwirken lassen, und der Großteil der Feuchtigkeit ist aufgenommen. Der Hund kann danach still liegen oder durch die Wohnung laufen, ohne alles zu durchnässen. Das spart Zeit, schont Handtücher und hält die Wohnung trockener.

Nach nassen Spaziergängen

Herbst und Winter in Deutschland bedeuten oft: Regen, Matsch, nasses Gras. Wer mit dem Hund regelmäßig bei schlechtem Wetter unterwegs ist, kennt den Einzug: nasser Hund, triefendes Fell, der typische “nasser Hund”-Geruch in der Wohnung.

Ein Bademantel direkt an der Haustür macht hier einen großen Unterschied. Pfoten abwischen, Bademantel drüber – und der Hund kann rein, ohne das ganze Sofa zu durchfeuchten. Gerade für Hunde, die oft draußen sind und viel Fell haben, ist das eine echte Erleichterung im Alltag.

Für Hunde, die nach dem Nässewerden schnell auskühlen

Kurzhaarige Hunde, kleine Rassen, alte Hunde oder Hunde mit wenig Körperfett kühlen nach dem Baden oder einem nassen Spaziergang schneller aus als dicke, doppellagige Felltypen. Ein Bademantel hält die Körperwärme und gibt dem Hund Zeit, langsam und schonend zu trocknen statt auszukühlen.

Das ist keine Verweichlichung – es ist schlicht Physiologie. Ein durchnässter kleiner Hund verliert Körperwärme deutlich schneller als ein trockener. Ein Bademantel schließt diese Lücke.

Beim Hundefriseur

Viele professionelle Hundesalons setzen Bademäntel als Standard ein. Nach dem Waschen geht der Hund erst in den Bademantel, bevor er geföhnt oder weiter getrocknet wird. Das spart Zeit und hält den Hund angenehm warm zwischen den einzelnen Pflegeschritten.

Im Sommer nach dem Schwimmen

Auch im Sommer ist ein Bademantel sinnvoll – nicht zur Wärme, sondern um den Hund schnell und bequem zu trocknen, bevor er ins Auto oder ins Ferienhaus geht. Ein nasser Hund im Auto ist unangenehm für alle. Ein kurzes Einwickeln in den Bademantel löst das Problem in Minuten.


Was bringt ein Hundebademantel konkret?

Um es auf den Punkt zu bringen:

Er spart Zeit. Statt minutenlangem Abrubbeln mit mehreren Handtüchern reicht ein paar Minuten Bademantel, und der Hund ist deutlich trockener.

Er schont deine Wohnung. Kein Schütteln, kein nasses Sofa, kein feuchter Teppich. Der Hund bleibt im Bademantel bis er trocken genug ist, um frei herumzulaufen.

Er wärmt. Gerade nach dem Bad oder bei kühlen Temperaturen hält der Bademantel die Körpertemperatur stabil.

Er ist hygienischer als Handtücher. Ein Bademantel lässt sich leicht waschen und trocknet selbst schnell – kein klammes, nach nassem Hund riechendes Handtuch, das tagelang im Bad hängt.

Er ist stressfreier für den Hund. Viele Hunde mögen das intensive Abrubbeln mit einem Handtuch nicht. Ein Bademantel ist sanfter – kein Reiben, kein Druck, einfach einwickeln und warten.


Für welche Hunde lohnt sich ein Bademantel besonders?

Hunde mit viel Fell

Langhaarige Hunde wie Golden Retriever, Border Collies, Berner Sennenhunde oder Cockerspaniels nehmen enorm viel Wasser auf. Bis die normales Handtuch hier wirklich hilft, braucht man mehrere davon. Ein Bademantel aus Frottee ist deutlich effektiver.

Kleine und kurzhaarige Hunde

Dackel, Chihuahuas, Whippets und ähnliche Rassen trocknen zwar schneller, kühlen aber auch schneller aus. Ein Bademantel hält die Wärme und macht das Trocknen angenehmer.

Hunde, die häufig gebadet werden

Hunde mit Hautproblemen, Allergien oder bestimmten Felltypen werden oft regelmäßiger gebadet als andere. Hier lohnt sich die Anschaffung besonders – der Bademantel zahlt sich nach wenigen Anwendungen aus.

Hunde, die viel draußen sind

Wer jeden Tag bei Wind und Wetter spazieren geht, wird den Bademantel als Alltagshelfer schnell zu schätzen lernen – besonders in der nassen Jahreszeit.


Bademantel vs. Handtuch: Was ist besser?

Beide haben ihren Platz, aber für den Alltagseinsatz gewinnt der Bademantel in den meisten Punkten:

Handtuch: Schnell griffbereit, günstig, für kurze Pfoten-Abrubbelaktionen ideal. Aber: Hund muss ruhig halten, man braucht oft mehrere, und das Handtuch wird schnell triefend nass.

Bademantel: Etwas mehr Aufwand beim Anziehen, aber danach kann der Hund sich frei bewegen. Saugt mehr Feuchtigkeit auf, wärmt gleichzeitig, und man braucht nur einen.

Unser Tipp: Trockenhandschuhe für die Pfoten, Bademantel für den Körper. Diese Kombination ist unschlagbar für das schnelle Trocknen nach jedem Spaziergang. Unsere Trockenhandschuhe aus Frottee passen perfekt zu unserem Bademantel.


Worauf beim Kauf achten?

Material: Frottee oder Mikrofaser?

Frottee ist der Klassiker – weich, hautfreundlich, sehr saugfähig und angenehm warm. Es trocknet etwas langsamer als Mikrofaser, ist aber gemütlicher und robuster bei häufigem Waschen.

Mikrofaser saugt ebenfalls sehr gut, trocknet schneller und ist meist leichter. Für den Einsatz im Freien (z.B. am Strand oder beim Camping) oft praktischer.

Unser Hunde-Bademantel ist aus hochwertigem Frottee gefertigt – weich, saugstark und maschinenwaschbar. Es gibt ihn in vier Farben: Blaugrau, Flieder, Petrol und Mokka Braun.

Passform und Größe

Ein Bademantel, der nicht sitzt, rutscht ständig und nervt Hund und Besitzer gleichzeitig. Wichtig sind:

  • Länge: Der Bademantel sollte vom Hals bis zur Schwanzwurzel reichen
  • Breite: Nicht zu eng, damit der Hund sich bewegen kann, aber eng genug, um nicht zu verrutschen
  • Öffnungen: Für Leine, Geschirr und idealerweise die Pfoten, damit der Hund normal laufen kann

Miss deinen Hund am besten aus: Rückenlänge vom Nacken bis zur Schwanzwurzel und den Brustumfang. Vergleiche diese Maße dann mit der Größentabelle des Herstellers.

Waschbarkeit

Der Bademantel kommt regelmäßig mit nassem, ggf. dreckigem Fell in Kontakt. Er muss also oft gewaschen werden. Achte auf Maschinenwaschbarkeit bei mindestens 30–40°C und darauf, dass er seine Form und Saugfähigkeit auch nach vielen Wäschen behält.

Trocknung

Ein guter Bademantel trocknet selbst schnell – sonst riecht er nach kurzer Zeit muffig. Frottee trocknet am besten aufgehängt an der Luft oder kurz im Trockner.


Dackel und Bademantel: Eine besondere Kombination

Dackel sind für Bademäntel prädestiniert – und zwar aus gleich mehreren Gründen:

Ihr langer Körper und kurze Beine bedeuten, dass der Bauch sehr nah am Boden ist. Bei Regen oder auf feuchtem Gras ist der Bauch des Dackels fast immer nass – ein Bademantel hilft, ihn schnell zu wärmen und zu trocknen.

Dazu kommt: Dackel sind anfällig für Bandscheibenvorfälle, und Auskühlen nach dem Bad ist für den Rücken nicht ideal. Ein Bademantel direkt nach dem Baden hält die Muskulatur warm und schützt so indirekt die empfindliche Wirbelsäule.

Für alles rund um Dackel schau gerne in unsere Dackelwelt.


Häufige Fragen zum Hundebademantel

Wie lange soll der Hund den Bademantel tragen? So lange, bis er weitgehend trocken ist – das sind je nach Felltyp und Bademantel etwa 10–30 Minuten. Danach kann er ihn ablegen. Als Dauerlösung ist der Bademantel nicht gedacht.

Mag mein Hund den Bademantel überhaupt? Die meisten Hunde akzeptieren ihn problemlos, weil er nicht drückt oder einengt. Zur Sicherheit langsam einführen: erst kurz anlegen, loben, wieder abziehen. Die meisten Hunde sind nach wenigen Malen entspannt damit.

Kann ich den Bademantel auch zum Trocknen nach dem Regen nutzen? Ja, genau das ist einer der häufigsten Einsatzzwecke. Direkt nach dem Spaziergang überziehen, Pfoten mit den Trockenhandschuhen abwischen, und der Hund kann rein ohne die ganze Wohnung nass zu machen.

Muss ich den Hund trotzdem noch föhnen? Bei sehr dichtem oder langem Fell ja – der Bademantel trocknet die oberste Schicht, aber bei sehr dickem Unterwolle-Fell kommt man ums Föhnen nicht herum. Bei kurz- bis mittellangem Fell reicht der Bademantel oft aus.

Ist ein Hundebademantel auch für große Hunde geeignet? Ja – solange die Größe stimmt. Achte bei großen Hunden besonders auf die Rückenlänge und den Brustumfang, damit der Bademantel wirklich sitzt.


Fazit: Praktischer Alltags-Helfer, kein Luxus

Ein Hundebademantel ist kein überflüssiges Verwöhn-Accessoire – er ist ein praktisches Alltagswerkzeug, das Hundealltag für Mensch und Tier angenehmer macht. Wer seinen Hund regelmäßig badet oder bei nassem Wetter spazieren geht, wird ihn nach kurzer Zeit nicht mehr missen wollen.

Die Investition lohnt sich: Ein guter Bademantel hält jahrelang, schont Handtücher und Sofa, und macht das Abtrocknen für Hund und Besitzer deutlich angenehmer.

Schau gerne in unsere Bademantel-Kollektion – aus hochwertigem Frottee, in vier Farben und verschiedenen Größen.

Veröffentlicht am

Snood für Hunde: Was ist das – und braucht mein Hund einen?

“Snood” – ein Wort, das viele Hundebesitzer schon irgendwo gelesen haben, ohne genau zu wissen was dahinter steckt. Ist das ein Schal? Eine Mütze? Ein Schlauchschal? Irgendwie von allem etwas. In diesem Artikel erklären wir, was ein Snood für Hunde ist, welche Hunde davon profitieren, und wann er wirklich sinnvoll ist – und wann nicht.


Was ist ein Snood für Hunde?

Ein Snood ist im Grunde ein Schlauchschal für Hunde – ein dehnbares Röhrchen aus Stoff, das über Kopf und Hals des Hundes gezogen wird und Hals, Ohren und ggf. den Nacken wärmt. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bezeichnete ursprünglich ein Haarnetz oder eine Schlaufe zum Festbinden von Haaren.

Bei Hunden hat sich der Begriff für eine ganz bestimmte Art von Halsbekleidung etabliert: ein Loop aus weichem, elastischem Material, der einfach über den Kopf gezogen wird, ohne zu klemmen oder zu drücken. Kein Klettverschluss, kein Knopf, kein Geschnür – einfach drüber und fertig.

Je nach Schnitt und Größe bedeckt ein Snood nur den Hals, oder er reicht bis über die Ohren und einen Teil der Schnauze. Bei manchen Modellen kann man ihn nach oben ziehen, um auch die Ohren zu schützen.


Was ist der Unterschied zwischen Snood, Loop und Nackenwärmer?

Die drei Begriffe werden oft synonym verwendet – und im Grunde meinen sie alle dasselbe. Ein paar Nuancen:

Snood ist der englische Begriff, der sich auch im Deutschen durchgesetzt hat – vor allem in der Hundemode-Community.

Loop ist die allgemeinere Bezeichnung für einen Schlauchschal, bekannt aus der Menschenmode. Bei Hundezubehör meint man damit meist dasselbe wie Snood.

Nackenwärmer beschreibt die Funktion: Wärme für Hals und Nacken. Etwas nüchterner als Snood oder Loop, aber inhaltlich identisch.

Bei woof & wiggle nennen wir unsere Modelle je nach Variante mal Snood, mal Loop, mal Nackenwärmer – gemeint ist immer dasselbe praktische Teil. Schau gerne in unsere Snood-Kollektion, wenn du neugierig bist was wir aktuell anbieten.


Welche Hunde brauchen einen Snood?

Kurze Antwort: Nicht jeder Hund braucht einen Snood – aber für bestimmte Hunde ist er ein echter Gewinn.

Hunde mit langen Ohren

Das ist die Kernzielgruppe. Hunde mit langen, herabhängenden Ohren – Dackel, Basset Hound, Cocker Spaniel, Beagle – haben oft das Problem, dass ihre Ohren beim Fressen, Trinken oder bei nassem Wetter durchnässen, schmutzig werden oder in den Napf hängen. Ein Snood, der über die Ohren gezogen wird, hält sie sauber und trocken.

Gerade bei langen Ohren, die anfällig für Entzündungen sind, ist das nicht nur eine Frage der Optik, sondern der Gesundheit: Feuchte, warme Ohren sind ein ideales Milieu für Bakterien und Pilze. Ein Snood beim Fressen kann das Risiko von Ohrenentzündungen tatsächlich senken – viele Tierärzte empfehlen das für entsprechende Rassen.

Hunde mit dünnem Fell oder wenig Unterwolle

Kurzhaarige Hunde wie Dackel, Whippets, Windhunde oder Dobermänner frieren im Winter oft schneller als ihre buschigen Artgenossen. Der Hals ist dabei besonders empfindlich – ähnlich wie beim Menschen. Ein Snood als zusätzliche Wärmeschicht ist hier sinnvoll, besonders in Kombination mit einem Hundepullover oder einer Jacke.

Ältere Hunde oder Hunde mit Verspannungen

Wärme tut Muskeln und Gelenken gut – das gilt für Hunde genauso wie für Menschen. Ein weicher Fleece-Snood um den Hals kann gerade bei älteren Hunden oder solchen mit Nackenverspannungen eine wohltuende Wirkung haben. Kein Wundermittel, aber eine einfache und günstige Maßnahme.

Hunde, die nach dem Baden schnell auskühlen

Wer seinen Hund regelmäßig badet oder der Hund gerne in Seen springt, kennt das: Das Fell trocknet, aber Hals und Ohren bleiben lange kühl und nass. Ein trockener Snood nach dem Baden gibt schnell Wärme zurück.

Hunde, die einfach schnell frieren

Manche Hunde sind schlicht kälteempfindlicher als andere – unabhängig von Rasse oder Felltyp. Wenn dein Hund regelmäßig zittert, sich früh vom Spaziergang verabschieden möchte oder sich an warmen Orten zusammenkuschelt, ist ein Snood als ergänzende Wärmequelle einen Versuch wert.


Wofür wird ein Snood konkret eingesetzt?

Beim Fressen – Ohren sauber halten

Das ist der vielleicht häufigste Einsatzzweck: Der Snood wird über die Ohren des Hundes gezogen, bevor er frisst oder trinkt. So hängen die langen Ohren nicht in den Napf und werden nicht nass oder fettig. Nach dem Fressen einfach wieder abziehen – das dauert Sekunden.

Beim Spaziergang im Winter

Kälte, Wind, Regen – der Snood schützt den empfindlichen Halsbereich. Besonders in Kombination mit einem Hundepullover oder einer Jacke ergibt das einen rundum warmen Hund ohne Lücken zwischen Kragen und Körperbekleidung.

Bei nassem Wetter oder nach dem Baden

Ein Snood aus wasserabweisendem oder schnell trocknendem Material schützt vor Auskühlung, wenn Hals und Nacken feucht sind.

Als Ergänzung zur Hundejacke

Viele Hundejacken lassen den Hals offen – sinnvollerweise, damit das Geschirr darunter zugänglich bleibt. Ein Snood schließt diese Lücke und sorgt für Wärme von Kopf bis Rute.


Snood für Dackel: Ein Sonderfall

Dackel sind bei diesem Thema besonders erwähnenswert. Sie vereinen gleich mehrere Gründe, warum ein Snood sinnvoll sein kann:

  • Lange Ohren, die beim Fressen in den Napf hängen und zu Ohrenentzündungen neigen
  • Kurzes Fell mit wenig natürlichem Kälteschutz
  • Langer Rücken, kurze Beine – sie liegen mit dem Bauch nah am Boden, was bei kaltem Untergrund schnell auskühlt
  • Anfälligkeit für Bandscheibenvorfälle – Wärme im Halsbereich schadet nie

Für Dackelbesitzer ist ein Snood daher fast schon ein Muss im Winter. Unsere Snoods gibt es in Größe XS, S und M – passend für Kaninchen-, Zwerg- und Normaldackel. Schau gerne in unsere Dackelwelt für alles, was Dackel-Herzen höherschlagen lässt.


Wie zieht man einem Hund einen Snood an?

Einfacher als man denkt – wenn der Hund sich daran gewöhnt hat. So geht’s:

  1. Snood in beide Hände nehmen und zu einem Ring formen
  2. Über die Schnauze streifen – nicht über den Kopf, das wirkt bedrohlicher
  3. Nach hinten über Kopf und Ohren ziehen bis er gut sitzt
  4. Passform prüfen: Er sollte weder zu eng (zwei Finger passen drunter) noch so weit sein, dass er verrutscht

Bei Hunden, die das noch nicht kennen: Erst kurz anlegen, sofort loben, dann wieder abziehen. Die Dauer langsam steigern. Die meisten Hunde akzeptieren den Snood nach wenigen Versuchen problemlos – er drückt nicht, klemmt nicht und ist leicht.


Worauf achten beim Kauf?

Material

Fleece ist das Mittel der Wahl: weich, elastisch, wärmend und waschbar. Polartec-Fleece ist besonders hochwertig – es isoliert gut, auch wenn es leicht feucht wird, und trocknet schnell.

Größe

Zu eng ist unangenehm, zu weit verrutscht und schützt nicht richtig. Miss den Halsumfang deines Hundes und vergleiche ihn mit der Größentabelle. Bei unseren Snoods gilt grob:

  • XS: für sehr kleine Hunde wie Kaninchendackel, Chihuahua
  • S: für Zwergdackel, kleine Terrier, Havaneser
  • M: für Normaldackel, Beagle, Cocker Spaniel

Elastizität

Ein guter Snood muss dehnbar genug sein, um bequem über den Kopf zu gehen – aber trotzdem eng genug anliegen, um nicht zu verrutschen. Zu steifes Material macht das An- und Ausziehen zur Qual; zu dehnbares hält nicht.

Waschbarkeit

Snoods kommen mit Futter, Dreck und Nässe in Kontakt. Sie müssen also regelmäßig gewaschen werden. Achte auf Maschinenwaschbarkeit – am besten bei 30°C Schonwaschgang.


Häufige Fragen zum Hundesnood

Kann mein Hund den Snood die ganze Zeit tragen? Für kurze Spaziergänge oder beim Fressen: ja. Als Dauerlösung empfehlen wir es nicht – Hunde sollten die Möglichkeit haben, ihren Hals frei zu bewegen. Beim Fressen und bei Kälte ist er ideal, danach wieder abziehen.

Stört ein Snood das Tragen eines Geschirrs? Nein – ein Snood sitzt am Hals und Kopf, das Geschirr am Körper. Beides lässt sich problemlos kombinieren. Der Snood kann vor dem Geschirr angezogen werden.

Mein Hund mag nichts über den Kopf – was tun? Viele Hunde brauchen etwas Gewöhnung. Fang langsam an: Snood in der Hand halten, Hund beschnuppern lassen, dann kurz über die Schnauze legen und sofort wieder abnehmen. Mit Lob und Geduld funktioniert das bei den meisten Hunden innerhalb weniger Tage.

Ist ein Snood dasselbe wie ein Halstuch? Nein. Ein Halstuch ist dünn, meist aus Baumwolle oder Leinen, und hat vor allem dekorativen Charakter. Ein Snood ist dicker, aus wärmendem Material und hat eine praktische Funktion. Wir haben beides im Sortiment – Halstücher für den Look, Snoods für die Wärme.

Ab welchem Alter kann ein Hund einen Snood tragen? Ab dem Welpenalter – sobald das Jungtier draußen unterwegs ist. Wichtig ist, dass er gut sitzt und nicht drückt.


Fazit: Klein, praktisch, unterschätzt

Der Snood ist eines der unscheinbarsten Accessoires in der Hundewelt – und gleichzeitig eines der praktischsten. Für Hunde mit langen Ohren ist er beim Fressen fast unverzichtbar. Für kurzhaarige oder kälteempfindliche Hunde ist er im Winter eine sinnvolle Ergänzung zu Pullover und Jacke. Und für alle anderen: Er schadet nie, wenn der Hund ihn mag.

Wenn du neugierig geworden bist, schau gerne in unsere Snood-Kollektion – aus weichem Fleece, in verschiedenen Designs und Größen ab XS.

Veröffentlicht am

Hundegeschirr oder Halsband: Was ist besser für meinen Hund?

Halsband oder Geschirr – diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer, besonders wenn sie einen neuen Hund bekommen oder ihren aktuellen Vierbeiner besser ausrüsten wollen. Die Antwort ist nicht ganz schwarz-weiß, aber die Fakten sprechen in vielen Situationen klar für das Geschirr. Wir erklären warum – und wann ein Halsband trotzdem seinen Platz hat.


Was spricht gegen das Halsband?

Das Halsband ist die traditionelle Lösung – praktisch, günstig, überall erhältlich. Für viele Hunde ist es über Jahrzehnte das Standard-Equipment gewesen. Aber je mehr wir über Hundeanatomie und -gesundheit wissen, desto deutlicher werden die Nachteile.

Druck auf Hals und Wirbelsäule

Der größte Kritikpunkt am Halsband: Bei jedem Zug – ob vom Hund oder vom Menschen – landet der gesamte Druck auf einem sehr empfindlichen Bereich. Der Hals eines Hundes enthält die Halswirbelsäule, die Trachea (Luftröhre), die Speiseröhre, wichtige Blutgefäße und Nerven sowie die Schilddrüse.

Studien zeigen, dass wiederholter Druck durch Halsbänder zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann: Bandscheibenvorfälle, Schilddrüsenprobleme, Augendruckerhöhung und Nervenschäden wurden in der Forschung mit Halsbandnutzung in Verbindung gebracht – besonders bei Hunden, die regelmäßig ziehen.

Besonders problematisch bei bestimmten Rassen

Kurzschnäuzige Rassen wie Möpse, Französische Bulldoggen oder Shih Tzus haben ohnehin eingeschränkte Atemwege. Ein Halsband, das bei Zug auf die Luftröhre drückt, kann bei diesen Hunden schnell gefährlich werden. Auch bei kleinen Rassen mit dünnen Hälsen – wie dem Dackel – ist das Verletzungsrisiko erhöht.

Für Hunde mit Bandscheibenproblemen, Schilddrüsenerkrankungen oder Augendruckproblemen empfehlen Tierärzte fast durchgängig den Wechsel zum Geschirr.

Ausbrechen aus dem Halsband

Viele Hunde – besonders ängstliche – schaffen es, sich aus einem Halsband zu befreien. Rückwärtsgehen, Kopfschütteln, und schon ist der Hund frei. In Gefahrensituationen (Straße, andere Hunde) kann das fatal sein. Ein gut sitzendes Geschirr macht das fast unmöglich.


Was spricht für das Geschirr?

Druckverteilung auf den ganzen Körper

Das ist der entscheidende Vorteil: Ein Geschirr verteilt den Zug gleichmäßig auf Brust, Schultern und Rücken – Körperregionen, die für diesen Druck anatomisch viel besser geeignet sind als der Hals. Selbst wenn ein Hund stark zieht, ist das Verletzungsrisiko deutlich geringer.

Mehr Kontrolle, mehr Sicherheit

Ein gutes Geschirr gibt dir mehr Kontrolle über deinen Hund – ohne Schmerzen oder Druck auf sensible Bereiche. Gerade bei größeren oder kräftigen Hunden, oder bei Hunden, die noch an der Leine ziehen lernen, ist das ein echter Vorteil.

Sicherheit für Welpen und Junghunde

Welpen und Junghunde haben besonders empfindliche Hälse und eine noch in der Entwicklung befindliche Wirbelsäule. Für sie ist das Geschirr die deutlich schonendere Wahl – und sie können sich früh daran gewöhnen.

Kombination mit Jacken und Mänteln

Ein praktischer Pluspunkt, den viele nicht auf dem Schirm haben: Geschirre lassen sich wunderbar mit Hundekleidung kombinieren. Unsere Geschirrmäntel sind zum Beispiel speziell so geschnitten, dass sie über einem Geschirr getragen werden können – kein Gefummel, keine eingeengte Bewegung.


Wann ist ein Halsband trotzdem sinnvoll?

Wir wollen fair bleiben: Das Halsband hat durchaus seinen Platz.

Als Erkennungsmarke: Ein Halsband mit Namensschild und Telefonnummer ist die einfachste und sichtbarste Art, deinen Hund zu identifizieren. Das ist auch dann sinnvoll, wenn du ihn zum Spaziergang ins Geschirr nimmst – das Halsband bleibt einfach zusätzlich am Hund.

Für ruhige, gut erzogene Hunde ohne Zugprobleme: Bei einem Hund, der entspannt neben dir läuft und nie an der Leine zieht, ist das Verletzungsrisiko durch ein Halsband gering. Trotzdem empfehlen wir das Geschirr auch hier – es gibt keinen Nachteil, aber im Zweifelsfall mehr Schutz.

Für kurze, kontrollierte Situationen: Zum Beispiel beim Tierarzt oder kurzen Aufenthalten, wo das Geschirr unpraktisch wäre.


Worauf kommt es beim Geschirr an?

Nicht jedes Geschirr ist gleich. Es gibt große Unterschiede in Passform, Komfort und Funktion. Das solltest du beachten:

Passform ist alles

Ein schlecht sitzendes Geschirr kann reiben, einengen oder die Schultergelenke beeinträchtigen. Achte darauf, dass das Geschirr weder zu eng noch zu weit sitzt. Zwei Finger sollten unter jeden Gurt passen. Besonders bei Hunden mit langen Körpern und kurzen Beinen – wie dem Dackel – ist ein Geschirr mit guter Längenanpassung wichtig.

Westengeschirre vs. H-Geschirre vs. Y-Geschirre

Es gibt verschiedene Schnittformen:

Westengeschirre (wie unsere) haben eine breite, gepolsterte Fläche auf der Brust. Das verteilt den Druck besonders gut und verhindert Reiben an den Achseln. Sie sind außerdem einfach anzulegen – oft per Klettverschluss, ohne den Kopf des Hundes durchzustecken.

H-Geschirre bestehen aus zwei Schlaufen (Hals und Brust), verbunden durch einen Rückengurt. Sie sind einfach und funktional, verteilen den Druck aber weniger gut als Westen.

Y-Geschirre liegen vorne wie ein Y an der Brust an und lassen den Schulterbereich frei. Für Hunde, die viel Bewegung brauchen (Sport, Agility), eine gute Wahl.

Rücken- vs. Brustleinenführung

Bei Geschirren mit Rückenring hängt die Leine am Rücken des Hundes. Das ist bequem und für ruhige Hunde ideal.

Bei Geschirren mit Brustring hängt die Leine vorne an der Brust. Das dreht ziehende Hunde automatisch zur Seite und hilft beim Leinentraining.

Manche Geschirre – wie unser Explorer-Geschirr – haben beide Ringe und lassen dir die Wahl.

Einfaches An- und Ausziehen

Gerade wenn der Hund ungeduldig ist oder du täglich mehrmals raus gehst, möchtest du kein Puzzle lösen. Unsere Westengeschirre sind per Klettverschluss schnell angelegt – kein Durchstecken, kein Gefummel.


Dackel und Geschirr: Warum das Thema hier besonders wichtig ist

Dackel sind bei diesem Thema ein Sonderfall – und zwar aus einem ganz konkreten medizinischen Grund: Dackel sind als Rasse besonders anfällig für Bandscheibenvorfälle (IVDD – Intervertebral Disc Disease). Schätzungen zufolge entwickeln bis zu 25 % aller Dackel im Laufe ihres Lebens einen Bandscheibenvorfall, manche Quellen sprechen sogar von höheren Zahlen.

Das liegt an ihrer Anatomie: Der lange Rücken und die kurzen Beine bedeuten, dass die Wirbelsäule des Dackels unter erhöhtem Stress steht. Dazu kommt die chondrodystrophe Veranlagung, bei der das Bandscheibengewebe früher verkalkt als bei anderen Rassen.

Was hat das mit Halsband vs. Geschirr zu tun?

Die Halswirbelsäule ist anatomisch mit der restlichen Wirbelsäule verbunden. Druck und Erschütterungen, die durch ein Halsband auf den Hals wirken, können sich auf die gesamte Wirbelsäule übertragen. Gerade bei einer Rasse, die ohnehin anfällig für Bandscheibenprobleme ist, ist das ein unnötiges Risiko.

Viele Tierärzte und Dackel-Züchter empfehlen deshalb ausdrücklich das Geschirr – nicht nur für Dackel mit bestehenden Rückenproblemen, sondern prophylaktisch für alle Dackel.

Worauf beim Geschirr für Dackel achten?

Dackel haben eine spezielle Körperform: langer Rumpf, kurze Beine, breite Brust, schmale Schultern. Viele Standard-Geschirre passen schlecht, weil sie für andere Proportionen ausgelegt sind. Das führt zu Reiben an den Achseln oder schlechtem Sitz.

Achte auf folgende Punkte:

  • Kleine Größen: Dackel brauchen je nach Typ (Kaninchen-, Zwerg-, Normaldackel) XXS bis M. Ein Geschirr, das in diesen Größen gut verarbeitet ist, macht den Unterschied.
  • Breite Brustpartie: Die Brust des Dackels ist breiter als bei vielen anderen kleinen Hunden. Ein Westengeschirr mit breiter Frontfläche sitzt hier besser als schmale H-Geschirre.
  • Kein Druck auf die Schultergelenke: Dackel bewegen sich mit kurzen, schnellen Schritten. Ein Geschirr, das die Schultern einengt, behindert die natürliche Bewegung.
  • Einfaches Anlegen: Dackel sind oft ungeduldig beim Anziehen – ein Geschirr per Klettverschluss ohne Durchstecken des Kopfes ist hier ein großer Vorteil.

Unsere Westengeschirre gibt es ab Größe XXS und sind speziell für kleine Hunde mit kompaktem Körperbau entwickelt. Schau gerne in unsere Dackelwelt – dort findest du alles rund um Dackel bei woof & wiggle.


Schleppleine? Immer mit Geschirr!

Wer mit seinem Hund eine Schleppleine nutzt, sollte diese niemals am Halsband befestigen. Eine Schleppleine kann plötzlich straff werden und dann trifft der volle Ruck den Hals – das kann zu ernsthaften Verletzungen führen. An einem Geschirr verteilt sich dieser Ruck auf Brust und Schultern. Mehr dazu haben wir in unserem Artikel Schleppleine – bitte nur mit Geschirr erklärt.


Häufige Fragen: Geschirr oder Halsband?

Kann mein Hund gleichzeitig Geschirr und Halsband tragen? Ja, das ist sogar empfehlenswert. Das Geschirr für die Leine, das Halsband als Erkennungsmarke. So bist du auf der sicheren Seite.

Ist ein Geschirr gut für Hunde, die ziehen? Ja – besonders Geschirre mit Brustleinenring helfen beim Leinentraining. Sie drehen den Hund sanft zur Seite, ohne Schmerzen zu verursachen, und nehmen den Anreiz zum Ziehen.

Mein Hund mag sein Geschirr nicht – was tun? Viele Hunde brauchen etwas Zeit, um sich ans Geschirr zu gewöhnen. Führe es langsam ein: erst nur kurz anlegen, dabei loben und belohnen. Prüfe auch, ob die Passform stimmt – ein schlecht sitzendes Geschirr ist unangenehm und wird abgelehnt.

Ab welchem Alter kann ein Welpe ein Geschirr tragen? Ab dem ersten Tag draußen. Für Welpen ist das Geschirr die schonendere Wahl, da ihre Hälse und Wirbelsäulen noch in der Entwicklung sind.

Welches Geschirr passt für meinen Dackel? Dackel haben einen langen Körper und kurze Beine – da ist Passform besonders wichtig. Unsere Westengeschirre sind in kleinen Größen (XXS, XS, S) erhältlich und auf schmale, längliche Körper ausgelegt. Schau gerne in unsere Geschirr-Kollektion.


Fazit: In den meisten Fällen ist das Geschirr die bessere Wahl

Für die Mehrzahl der Hunde – besonders für Welpen, kleine Rassen, kurzschnäuzige Hunde, Hunde mit Gesundheitsproblemen und Hunde, die an der Leine ziehen – ist das Geschirr schlicht die sicherere und gesündere Option.

Das Halsband verschwindet damit nicht aus dem Leben deines Hundes – als Erkennungsmarke bleibt es weiterhin sinnvoll. Aber für den täglichen Spaziergang an der Leine empfehlen wir klar das Geschirr.

Wenn du auf der Suche nach einem gut verarbeiteten Westengeschirr für deinen Hund bist, schau dir gerne unsere Hundegeschirre an – in vielen Designs und Größen ab XXS.

Veröffentlicht am

Hund im Sommer: Hitzeschutz & was ihr wirklich braucht

Der Sommer macht vielen Hunden weniger aus als ihren Besitzern – aber es gibt Situationen, in denen Hitze für Hunde wirklich gefährlich werden kann. Gleichzeitig kursieren im Netz viele gut gemeinte, aber übertriebene Ratschläge. Dieser Artikel erklärt, worauf du wirklich achten musst, was Hunde bei Hitze brauchen – und was du entspannt lassen kannst.


Wie regulieren Hunde ihre Körpertemperatur?

Hunde schwitzen kaum über die Haut. Sie kühlen sich fast ausschließlich über das Hecheln ab – dabei verdunstet Feuchtigkeit aus Maul, Zunge und den Atemwegen und senkt die Körpertemperatur. Zusätzlich gibt es kleine Schweißdrüsen an den Pfoten, die aber nur einen kleinen Beitrag leisten.

Das bedeutet: Bei hoher Luftfeuchtigkeit oder sehr heißer Luft funktioniert das Hecheln schlechter, weil die Verdunstung gehemmt wird. Dann steigt das Risiko einer Überhitzung – besonders bei bestimmten Rassen.

Besonders hitzeempfindlich sind:

  • Kurzschnäuzige Rassen (Mops, Bulldogge, Französische Bulldogge, Shih Tzu) – ihr Atemweg ist anatomisch eingeschränkt
  • Sehr dicke oder doppellagige Felltypen (Chow Chow, Samojede, Husky)
  • Ältere, kranke oder übergewichtige Hunde
  • Welpen

Kurzhaarige, schlanke Rassen wie Windhunde oder Dackel kühlen dagegen vergleichsweise gut ab.


Wann ist es zu heiß für einen Spaziergang?

Eine pauschale Temperaturgrenze gibt es nicht – entscheidend ist die Kombination aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Untergrund. Als grobe Orientierung:

  • Bis 20°C: Kein Problem für die meisten Hunde
  • 20–25°C: Angenehm, aber auf kurzschnäuzige Rassen und intensive Aktivität achten
  • 25–30°C: Spaziergänge in die kühleren Tageszeiten verlegen (früh morgens, abends)
  • Über 30°C: Nur kurze Runden, kein Sport, keine pralle Sonne

Der wichtigste Faktor neben der Temperatur ist oft der Asphalt. Schwarzer Teer kann sich auf bis zu 60–70°C aufheizen, wenn die Luft 30°C warm ist – das verbrennt Pfoten. Der einfache Test: Halte deine Handfläche 5 Sekunden auf den Asphalt. Wenn es zu heiß für dich ist, ist es zu heiß für deinen Hund.

Weiche dein Spaziergangsrouting im Sommer auf Gras, Waldwege oder Schattenrouten aus. Dein Hund wird es dir danken – und seine Pfoten auch.


Zeichen von Überhitzung – das musst du erkennen

Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall. Die Körpertemperatur steigt auf über 40°C und kann innerhalb von Minuten zu Organversagen führen. Erkenne die Warnsignale früh:

Frühe Zeichen:

  • Übermäßiges, lautes Hecheln
  • Starkes Speicheln
  • Unruhe oder Orientierungslosigkeit
  • Dunkelrote oder blass-weiße Schleimhäute (Zahnfleisch)

Ernste Zeichen – sofort handeln:

  • Schwanken, Taumeln
  • Erbrechen oder Durchfall
  • Muskelschwäche oder Kollaps
  • Bewusstlosigkeit

Was tun bei Verdacht auf Hitzschlag:

  1. Sofort in den Schatten oder einen kühlen Raum
  2. Mit lauwarmem (nicht eiskaltem!) Wasser kühlen – besonders Pfoten, Leiste, Hals
  3. Frisches Wasser anbieten, aber nicht zum Trinken zwingen
  4. Umgehend zum Tierarzt – auch wenn der Hund sich erholt

Eiskaltes Wasser oder Eiswürfel sind kontraproduktiv: Sie verengen die Blutgefäße und verlangsamen die Kühlung von innen.


Was Hunde im Sommer wirklich brauchen

Immer frisches Wasser

Das ist die wichtigste Maßnahme überhaupt. Stelle mehrere Wasserschüsseln auf, tausche das Wasser täglich, und nimm auf Ausflügen immer ausreichend Wasser mit. Ein faltbarer Wassernapf ist dabei praktisch – der AquaFold von woof & wiggle lässt sich leicht in jede Tasche stecken und ist genau für solche Situationen gemacht.

Schatten und Rückzugsorte

Dein Hund braucht im Sommer jederzeit Zugang zu einem kühlen, schattigen Platz. Kühle Fliesen, ein feuchtes Handtuch oder ein Ventilator können helfen. Viele Hunde suchen sich selbst den kühlsten Ort in der Wohnung – lass sie das tun.

Schutz vor Zecken und Insekten

Der Sommer ist Hochsaison für Zecken. Gerade nach Waldspaziergängen oder Ausflügen ins hohe Gras solltest du deinen Hund gründlich absuchen. Natürliche Mittel wie unser Schwarzkümmelöl „Dog Guard” können ergänzend eingesetzt werden – sprich bei starkem Zeckenbefall aber immer auch mit deinem Tierarzt über weitere Schutzmaßnahmen.

Pfotenpflege nach heißen Tagen

Heißer Asphalt, trockener Boden und Salz (z.B. an Strandwegen) können die Pfoten austrocknen und rissig werden lassen. Eine gute Pfotencreme hält die Haut geschmeidig. Unsere Ringelblumen-Pflegecreme ist speziell für Hundepfoten entwickelt und zieht schnell ein, ohne zu schmieren.

Trocknen nach dem Baden

Ob Badesee, Gartenpool oder Strandurlaub – viele Hunde kommen im Sommer nass nach Hause. Ein saugfähiger Hunde-Bademantel trocknet deinen Hund schnell und verhindert, dass er sich auf dem Sofa oder im Auto nass abschüttelt.


Hund im Auto: Das musst du wissen

Ein Auto in der Sonne heizt sich innerhalb von Minuten auf über 50°C auf – selbst bei nur 20°C Außentemperatur. Das ist lebensbedrohlich. Bitte lass deinen Hund niemals unbeaufsichtigt im geparkten Auto, auch nicht bei kurzen Besorgungen, auch nicht bei leicht geöffnetem Fenster.

Wenn du mit dem Hund unterwegs bist und ihn kurz alleine lassen musst: Suche Schatten, parke nie in der prallen Sonne, und nutze wenn möglich Klimaanlage oder einen Ventilator für die Hundezone im Auto. Viele Hundebesitzer nutzen eine Klimatasche oder einen Lüfter speziell für den Kofferraum.


Urlaub mit Hund im Sommer: Tipps für heiße Reiseziele

Wer mit dem Hund in den Süden reist, sollte besonders gut vorbereitet sein. Ein paar Grundregeln:

Aktivitäten in die Morgen- und Abendstunden legen. In südlichen Ländern sind Mittagshitze und früher Nachmittag schlicht zu heiß für längere Aktivitäten. Strand und Ausflüge am frühen Morgen oder nach 18 Uhr machen für alle mehr Spaß.

Unterkunft mit Klimaanlage oder guter Belüftung wählen. Nicht für dich – für deinen Hund. Ein Hund, der tagsüber in einer 35°C heißen Ferienwohnung liegt, ist in echter Gefahr.

Reise in den kühleren Tagesstunden. Lange Autofahrten früh morgens oder abends statt mittags in der Hitze sind für Hund und Mensch angenehmer.

Wasser immer dabei. Auf Ausflügen mindestens einen halben Liter pro Stunde einplanen – mehr bei körperlicher Aktivität.

Wenn ihr mit dem Flugzeug reist, schau dir auch unseren Artikel Mit dem Hund im Flugzeug an – dort findest du alles zu Transporttaschen, Airline-Regeln und Vorbereitung.


Häufige Fragen: Hund im Sommer

Darf mein Hund im Sommer schlafen, wo er will? Ja, unbedingt. Lass deinen Hund selbst entscheiden, wo er sich am wohlsten fühlt – meist wählt er den kühlsten Ort im Haus. Kühle Fliesen sind ein Klassiker.

Sollte ich meinen Hund im Sommer scheren? Das hängt vom Fell ab. Bei manchen Rassen schützt das Fell auch vor Hitze und UV-Strahlung. Eine radikale Schur kann den natürlichen Schutz stören. Besser ist regelmäßiges Bürsten, um Unterwolle zu entfernen. Für eine Beratung zum richtigen Schnittzeitpunkt und Schnittbild empfiehlt sich ein guter Hundefriseur.

Kann ich meinen Hund im Sommer mit Wasser abkühlen? Ja – lauwarmes Wasser ist ideal. Besonders effektiv: Pfoten, Leistenbereich und Hals kühlen. Viele Hunde lieben auch einen flachen Pool oder planschbecken im Garten.

Mein Hund frisst im Sommer weniger – ist das normal? Ja, das ist häufig und normal. Hunde haben bei Hitze oft weniger Appetit. Wichtiger ist, dass sie ausreichend trinken. Wenn der Hund mehrere Tage gar nichts frisst oder apathisch wirkt, zum Tierarzt.


Fazit: Entspannt durch den Sommer

Die meisten Hunde kommen gut durch den Sommer, wenn ihre Besitzer ein paar einfache Regeln beachten: Spaziergänge in die kühleren Tagesstunden, immer frisches Wasser, nie im heißen Auto, und ein wachsames Auge auf Zeichen von Überhitzung.

Das Wichtigste ist, deinen eigenen Hund zu beobachten. Jeder Hund ist anders – was dem einen nichts ausmacht, kann für den anderen zu viel sein. Im Zweifel lieber eine Runde weniger als eine zu viel.

Habt einen schönen Sommer – ihr und eure Vierbeiner! ☀️🐾

Veröffentlicht am

Mit dem Hund im Flugzeug: Alles, was du wissen musst

Du planst deinen nächsten Urlaub und dein Hund soll natürlich mit? Fliegen mit Hund ist für viele Hundebesitzer ein Wunschtraum – aber auch eine Sache, bei der es viele Details zu beachten gibt. Airline-Regeln, Gewichtsgrenzen, Gesundheitszeugnisse, die richtige Transporttasche: Der Teufel steckt im Detail. In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige, damit euer gemeinsamer Flug so stressfrei wie möglich wird.

Darf mein Hund überhaupt mit in die Kabine?

Die gute Nachricht zuerst: Kleine Hunde dürfen bei den meisten Fluggesellschaften mit in die Passagierkabine. Die schlechte Nachricht: Jede Airline hat ihre eigenen Regeln – und die ändern sich regelmäßig. Es gibt daher keine pauschale Antwort, die für alle Flüge gilt.

Als Faustregel gilt: Hunde, die zusammen mit ihrer Transporttasche nicht mehr als etwa 8 kg wiegen, dürfen bei vielen europäischen Airlines ins Handgepäck. Das Gesamtgewicht aus Hund und Tasche ist dabei entscheidend – nicht nur das Körpergewicht deines Vierbeiners.

Typische Voraussetzungen für die Kabinenmitnahme:

  • Gesamtgewicht (Hund + Tasche): meist 6–8 kg, je nach Airline
  • Maße der Transporttasche: müssen unter den Sitz passen (ca. 45 × 28 × 25 cm, variiert je nach Airline)
  • Hund muss ruhig und verträglich sein
  • Gesundheitszeugnis vom Tierarzt (bei manchen Airlines oder Zielländern Pflicht)
  • Ggf. EU-Heimtierausweis mit gültigem Tollwutimpfschutz

Informiere dich immer direkt bei deiner Fluggesellschaft, bevor du buchst. Webseiten wie die IATA geben einen guten Überblick, sind aber kein Ersatz für die aktuellen Bedingungen deiner Airline.


Kabine oder Frachtraum – was ist besser für meinen Hund?

Wenn dein Hund klein genug ist, ist die Kabine fast immer die bessere Wahl. Dein Hund bleibt in deiner Nähe, du kannst ihn beobachten und beruhigen, und die Temperaturen sind angenehm. Im Frachtraum ist der Hund allein, es ist lauter und je nach Jahreszeit und Airline auch kälter.

Für mittlere und große Hunde bleibt oft nur der Frachtraum – hierfür gelten nochmals eigene, strengere Regeln (z.B. IATA-zertifizierte Hartschalenbox, tierärztliches Attest usw.). Dieser Artikel konzentriert sich auf die Kabinenmitnahme kleiner Hunde.


Die richtige Transporttasche: Worauf du achten solltest

Die Transporttasche ist das A und O für einen stressfreien Flug. Sie muss nicht nur in die Maßvorgaben der Airline passen – sie sollte auch deinem Hund echten Komfort bieten. Achte auf folgende Punkte:

1. Belüftung

Dein Hund sitzt – je nach Flugdauer – mehrere Stunden in der Tasche. Gute Luftzirkulation durch Mesh-Einsätze an den Seiten ist daher unverzichtbar. Sie sorgen dafür, dass genug Frischluft ankommt und dein Hund nicht überhitzt.

2. Stabilität und Boden

Ein weicher, aber stabiler Boden gibt deinem Hund Halt. Rutschige Böden können Stress verursachen. Eine herausnehmbare, waschbare Matte (z.B. aus Neopren) ist ideal – praktisch für unterwegs und leicht zu reinigen nach der Reise.

3. Sicherheitsleine im Inneren

Manche Hunde versuchen beim Öffnen der Tasche sofort herauszuspringen. Eine integrierte Sicherheitsleine im Inneren verhindert das und gibt dir ein sichereres Gefühl.

4. Mehrere Trageoptionen

Du willst flexibel sein: Im Flughafen trägst du vielleicht Gepäck, in der Bahn willst du die Tasche auf den Schoß nehmen, am Koffer befestigen oder über die Schulter hängen. Eine gute Reisetasche bietet all das.

5. Maße und Gewicht

Prüfe die Innenmaße der Tasche und vergleiche sie mit den Angaben deiner Airline. Denk daran: Die Tasche muss unter den Sitz passen – nicht nur in der Länge, sondern auch in der Höhe.

Die FlyBuddy Transporttasche von woof & wiggle wurde genau für diese Anforderungen entwickelt: atmungsaktive Mesh-Einsätze, weiche Neoprenmatte, integrierte Sicherheitsleine, Schultertragegurt und Kofferbefestigung. Sie fasst Hunde bis ca. 7 kg und eignet sich besonders gut für kleine Rassen wie Dackel, Chihuahua, Havaneser oder Toypudel. Mehr dazu findest du auf der FlyBuddy Produktseite.


Deinen Hund ans Fliegen gewöhnen

Für viele Hunde ist die Transporttasche und das Fliegen zunächst ungewohnt. Mit der richtigen Vorbereitung kannst du Stress für dich und deinen Hund deutlich reduzieren.

Schritte zur Gewöhnung:

  1. Tasche als sicheren Ort einführen: Stelle die Transporttasche schon Wochen vor dem Flug auf – mit offener Tür, einem alten T-Shirt von dir drin und dem Lieblingsspielzeug deines Hundes. Lass deinen Hund selbst hineinschnuppern und hineingehen.
  2. Kurze Ausflüge üben: Nimm deinen Hund erst für kurze Wege in der Tasche mit – zum Beispiel beim Einkaufen oder in der Bahn. So gewöhnt er sich an die Bewegung und das Geräusch.
  3. Türe schließen üben: Sobald dein Hund entspannt in der Tasche liegt, schließe kurz den Reißverschluss, öffne ihn sofort wieder und belohne ihn. Die Dauer langsam steigern.
  4. Nüchtern reisen: Füttere deinen Hund vor dem Flug nicht – das reduziert das Risiko von Übelkeit. Etwas Wasser zwischendurch ist okay.
  5. Bekannte Gerüche: Lege die Lieblingsdecke oder ein getragenes T-Shirt von dir in die Tasche. Das beruhigt.

Welche Papiere brauche ich?

Je nach Zielland und Airline können unterschiedliche Dokumente erforderlich sein. Hier ein Überblick, was du in jedem Fall parat haben solltest:

Innerhalb der EU:

  • EU-Heimtierausweis (Pet Passport) mit Mikrochip und gültigem Tollwutimpfschutz
  • Ggf. tierärztliches Gesundheitszeugnis (manche Airlines verlangen es, auch wenn es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist)

Außerhalb der EU / international:

  • Die Anforderungen variieren stark je nach Zielland. Manche Länder (z.B. Großbritannien, Australien, USA) haben sehr strenge Einreisebestimmungen für Hunde. Informiere dich frühzeitig – mindestens 3 Monate im Voraus.

Tierarztbesuch vor dem Flug: Ein tierärztliches Attest, das bescheinigt, dass dein Hund gesund und reisefähig ist, ist nicht immer Pflicht – aber es schadet nie, eins dabei zu haben. Manche Airlines verlangen es explizit.


Am Flughafen: Was dich erwartet

Der Flughafen kann für Hunde überwältigend sein – viele Menschen, Geräusche, Gerüche. Hier ein paar Tipps für einen ruhigen Ablauf:

  • Früh genug da sein: Plane mehr Zeit ein als üblich. Mit Hund dauert alles etwas länger.
  • Check-In: Melde deinen Hund beim Check-In an – das ist in der Regel beim Buchen oder spätestens beim Check-In Schalter notwendig. Viele Airlines erheben eine zusätzliche Gebühr (meist 25–80 € je Strecke).
  • Sicherheitskontrolle: Der Hund muss aus der Tasche und durch den Scanner getragen werden, während die leere Tasche durch das Röntgenband läuft. Übe das Rausnehmen und Reinsetzen vorab.
  • Am Gate: Halte deinen Hund in der Tasche, bis ihr im Flugzeug seid. Auf dem Flug bleibt die Tasche unter dem Sitz vor dir.

Häufige Fragen beim Fliegen mit Hund

Muss mein Hund die ganze Zeit in der Tasche bleiben? Ja – auf dem Flug ist es in der Regel vorgeschrieben, dass der Hund in der geschlossenen Tasche bleibt und unter dem Vordersitz verstaut ist. Ausnahmen sind selten.

Darf mein Hund trinken oder fressen? Du kannst deinem Hund unauffällig etwas Wasser anbieten. Füttern ist unterwegs weniger empfehlenswert.

Was, wenn mein Hund bellt oder unruhig ist? Das kann passieren. Beruhige deinen Hund leise. Manche Hundebesitzer geben in Absprache mit dem Tierarzt ein mildes Beruhigungsmittel – das sollte aber immer mit dem Tierarzt besprochen und vorab getestet werden.

Was kostet es, einen Hund mitzunehmen? Die Gebühren variieren je nach Airline und Strecke stark: von etwa 25 € bis über 100 € pro Strecke. Manche Airlines haben feste Pauschalpreise, andere berechnen nach Gewicht.


Checkliste: Fliegen mit kleinem Hund

  • Airline-Bestimmungen für Heimtiere geprüft
  • Hund beim Check-In oder online angemeldet und Gebühr bezahlt
  • EU-Heimtierausweis / Impfausweis griffbereit
  • Tierärztliches Gesundheitszeugnis (falls verlangt)
  • Transporttasche auf Maßvorgaben geprüft
  • Hund an die Tasche gewöhnt
  • Hund nüchtern vor dem Flug
  • Lieblingsdecke / vertrauter Geruch in der Tasche
  • Leine für Sicherheitskontrolle bereit
  • Kleine Snacks für nach der Landung eingepackt

Fazit: Mit Vorbereitung klappt es

Fliegen mit Hund ist keine Raketenwissenschaft – aber es braucht Vorbereitung. Wenn du die Airline-Regeln kennst, deinen Hund rechtzeitig an die Transporttasche gewöhnst und die nötigen Papiere dabei hast, steht einem gemeinsamen Abenteuer nichts im Weg.

Die wichtigsten Investitionen sind Zeit (für die Gewöhnung) und eine gute Transporttasche. Letztere muss nicht nur die Maßvorgaben erfüllen – sie sollte deinem Hund echten Komfort bieten, damit er die Reise entspannt übersteht.

Wenn du auf der Suche nach einer flugtauglichen Transporttasche bist, schau dir gerne unsere FlyBuddy Hundetransporttasche an – mit Mesh-Belüftung, Neoprenmatte, Sicherheitsleine und mehreren Trageoptionen, speziell für kleine Hunde bis 7 kg entwickelt.

Gute Reise euch beiden! ✈️🐾


Hinweis: Airline-Bestimmungen ändern sich regelmäßig. Bitte prüfe die aktuellen Regelungen immer direkt bei deiner Fluggesellschaft vor dem Buchen.

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Freunde werben Freunde

Freunde werben Freunde

Deine Freunde müssen auch unbedingt in die woof & wiggle family?!

Empfehle Deine Lieblingsprodukte und für jede erfolgreiche Empfehlung schenken wir Dir 5 Euro als Gutschrift auf Dein woof & wiggle Konto. Jede Person, die über Deinen Freunde-werben-Link bestellt, erhält 15% Rabatt auf die erste Bestellung.* 

*Der Rabattcode kann nur bei einem Kauf von mindestens 39,90 Euro eingelöst werden. Rabattcode gilt nicht auf Sale Artikel. Nur Neukunden erhalten den Rabatt. Die 5 Euro Belohnung werden nach der Bestellung gutgeschrieben, sofern der geworbene Artikel nicht zurück gegeben wurde. Keine Barauszahlung der Belohnung.

1. Empfehlungslink erstellen

Versende unten den Link per Mail, Facebook oder Whatsapp an Deine Freunde*
*Der Werbende und der Empfänger dürfen nicht denselben Wohnsitz haben.

2. Bestellung Deiner Freunde

Deine Freunde bestellen über Deinen persönlichen Link, kaufen ein und sparen 15%* auf die Erstbestellung

*Mindestbestellwert 39,90 Euro, gilt nur für Neukunden, nicht auf reduzierte Artikel, nicht kombinierbar mit anderen Rabattcodes

3. Belohnung kassieren

Du erhältst Deine 5 Euro als Coupon* an die Emailadresse die Du hinterlegt hast und Du kannst damit sofort auf woofandwiggle.com shoppen *der Coupon ist 90 Tage gültig

Bitte anmelden

Du musst ein Kundenkonto besitzen, um Freunde werben zu können.

Anmelden oder registrieren

Veröffentlicht am

woof & wiggle Model Search

Dein Hund ist der süßeste und tollste Hund der Welt! Du hast Spaß am fotografieren und probierst auch mal eine neue Perspektive aus? Dann ist das genau das richtige, wir suchen DICH und DEINEN besten Buddy!

So kannst du an der woof & wiggle Model Search teilnehmen:

Auf Instagram

  1. Folge woof & wiggle auf Instagram
  2. Like & Kommentiere den Beitrag zur Model Search
  3. Poste ein Foto (max. 3) deines Lieblings mit dem #woofandwigglemodel in Deinem Profil (Alte Bilder werden nicht mit einbezogen)

Auf Facebook

  • Like woof & wiggle auf Facebook
  • Poste ein Foto (max. 3) deines Lieblings mit dem #woofandwigglemodel in den Kommentaren zum Model Search Beitrag

Was du bekommst:

Du bekommst regelmäßig passende Produkte von uns zugeschickt und Dein Buddy wird einer unserer Brand Ambassadors

Was wir bekommen:

Wir bekommen eine bestimmte Anzahl hochwertiger und hochauflösender Bilder von eurem Hund mit unseren Produkten und seid mit der Verwendung für Werbezwecke einverstanden.

Wir freuen uns über ein ehrliches Feedback von euch zu den Produkten Das ganze findet auf einer fairen Basis statt. Wir sind NICHT auf der Suche nach Profilen, die nur etwas abstauben wollen oder jeden Tag ein anderes Produkt im Profil zeigen. Wir suchen langfristige Partner, die Freude an einer Zusammenarbeit haben.

Gut zu wissen:

Du musst keine unserer Produkte bereits besitzen aber wenn Du ein Foto im coolen Geschirr oder Mantel von uns hast, freuen wir uns natürlich umso mehr. Wir freuen uns jetzt schon riesig auf eure Modelfotos und sind sehr gespannt welche Models wir dabei entdecken!

Rechtliches:

  • woof & wiggle Model Search geht bis 26.06.2022 (23:59 Uhr)
  • Die ausgewählten Models werden wir direkt kontaktieren und dann via Instagram undFacebook bekannt gegeben. Der Wettbewerb steht in keinerlei Verbindung zu Instagram und Facebook.

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

#sweaterweatherpaws Instagram Challenge

Der Herbst ist da, es wird wieder kälter und das Schmuddelwetter steht wieder vor der Tür. Daher wollen wir euere hübschen Vierbeiner in unseren woof & wiggle Outfits sehen 🙂 

So funktioniert es

Postet euer schönstes Bild mit woof & wiggle Pullover, Wrap, Anorak, Parka oder Trenchcoat auf Instagram. Markiert @woofandwiggle und nutzt unbedingt den Hashtag #sweaterweatherpaws – Wir teilen eure Bilder in unseren Stories und ausgewählte Bilder auch in unserem Feed. 

Mitmachen und Gewinnen

Unter allen Teilnehmern verlosen wir nach dem Zufallsprinzip zwei 60€ Einkaufsgutscheine. Teilnahmeschluss ist der 20.November 2022. Mehrfachteilnahme mit mehreren Bildern ist möglich. Die Gewinner werden auf Instagram verkündet und persönlich benachrichtigt.

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Corona Hunde-Boom – Bereit für einen Hund?

Wahnsinn wie Covid-19 unser Leben verändert hat oder? Wenig Freizeitmöglichkeiten, keine Fernreisen und im Idealfall noch Home-Office – Kein Wunder, dass aktuell viele Menschen sich endlich ihren Traum vom eigenen Hund ermöglichen. Denn endlich scheinen die Rahmenbedingungen zu passen und was hat man denn sonst zu tun? Wir können das natürlich sehr gut nachvollziehen, dennoch muss dieser Schritt sehr gut überlegt werden. Was ist wenn sich die Welt wieder ändert? Für alle unentschlossenen wollen wir hier ein paar Erfahrungswerte und Faktoren nennen die man berücksichtigen sollte.

Was kommt nach dem Home-Office?

Bitte klärt unbedingt ab, ob Hunde bei eurem Arbeitgeber überhaupt erlaubt und erwünscht sind. Hat ein Arbeitskollege im selben Büro vielleicht Angst vor Hunden? Und was ist wenn der Wunsch besteht den Job zu wechseln? Bist Du bereit deinen neuen Job nach Hundeverträglichkeit auszusuchen? Dieser Faktor ist auf jeden Fall sehr wichtig und sollte mit hoher Sorgfalt beim Hundewunsch berücksichtigt werden. Unser Dackel ist z.B. sehr schwierig in Büros, als Selbstständige mit eigener Firma ist das zum Glück kein Problem, in einem regulären Angestelltenverhältnis wäre das eine große Herausforderung. Man kann auch nicht davon ausgehen, dass sich jeder Hund trotz Training und Geduld zum perfekten Bürohund ausbilden lässt.

Kann der Hund mit auf Reisen?

Aktuell spielt das Thema “Reisen” ja keine besonders große Rolle. Aber was machst Du mit dem Hund wenn sich das wieder ändert und es auf eine größere oder weitere Reise gehen soll? Hast Du Freunde oder Verwandte die sich um ihn kümmern können? Eine professionelle Betreuung kann sehr teuer werden. Wir sind sehr viel mit dem Camper unterwegs, was natürlich ideal ist für ein Leben mit Hund. Außerdem kann unser Zwergdackel dank seiner kompakten Größe mit in die Kabine des Flugzeugs (in einer Tasche natürlich). Dadurch sind zumindest Kurz- und Mittelstreckenflüge mit Hund kein Problem.

Hast Du die Kosten im Blick?

Ein Hund kann ganz schön teuer werden. Nicht nur das Futter fällt ordentlich ins Gewicht, auch die Kosten für den Tierarzt oder den Hundetrainer sind nicht unerheblich. Eine unvorhergesehene Operation kann gerne mal im vierstelligen Bereich liegen, leider schon erlebt. Natürlich ist die Lebensqualität mit Hund schwer mit Geld aufzuwiegen, jedoch sollte man sich dessen bewusst sein.

Veröffentlicht am

Kreative Weihnachtsgeschenke für Hundefreunde

Ihr kennt das alle. Weihnachten steht mal wieder vor Tür und man hat keine Ahnung was man Freunden, Bekannten oder auch Kollegen schenken soll. Wir helfen euch mit etwas Inspiration und haben für euch eine kleine Sammlung mit Geschenkideen verschiedenster Art zusammengestellt. Hier sollte für jeden Hundebesitzer oder Hundefreund etwas dabei sein in allen möglichen Preisklassen.

Im Zweifel geht aber natürlich auch immer ein Geschenkgutschein.

Für den ordnungsliebenden Hundemensch.

Kleine Gimmicks wie Büroklammern oder Hundemagnete schaffen nicht nur praktische Ordnung sondern heitern auch den tristen Büroalltag auf und der Beschenkte wird sich sicher noch oft an Dich erinnern. Für weitere kleine Gimmicks, einfach hier klicken.

Für den Dackelfan.

Wir lieben ja Dackel. Daher haben wir natürlich auch die passenden Geschenke für Dackelfans im Sortiment. Natürlich haben wir noch weitere Dackelprodukte, einfach hier klicken.

Für den Bücherwurm.

Ein Design DIY Buch oder Rezepte für Hunde. Jemand der gerne liest wird sich sicher über diese hochwertige Lektüre freuen. Und die passenden Marker für die interessanten Stellen haben wir natürlich auch.

Tolles für den Mensch.

Wir haben ja nicht nur Sachen für den Hund, sondern natürlich auch für den Mensch. Wenn der Hund schon alles hat 🙂

Für den verspielten mit Humor.

Unsere Spielzeuge sorgen sicher für den ein oder anderen Lacher. Wir haben eine Vielzahl lustiger Hundespielzeuge wie z.B. Parodien bekannter Markenprodukte.

Für kleine Alltagsfreunden.

Diese Kleinigkeiten werden den Beschenkten ständig an dich erinnern. Weitere kleine Gimmicks findest Du bei uns im Shop, einfach hier klicken.

Für den nächsten Spieleabend.

Verschenke doch etwas was ihr gleich zusammen spielen könnt. Dafür haben wir ausgesuchte kleine Spiele für jung und alt im Shop, natürlich mit Hundebezug.

Für alle die ihren Hund nicht gerne nackt herumlaufen lassen.

Unsere Bandanas werden in Hamburg von uns produziert und gibt es in verschiedenen Größen. Bei der Wahl der richtigen Größe sind wir euch natürlich gerne behilflich.

Für Freunde feinster englischer Keramik.

Handbemalte Spardosen, Eierbecher, Blumenvasen oder Salz- und Pfefferstreuer aus England. In den Formen diverser Hunderassen wie z.B. Dackel, Terrier, französische Bulldogge oder Jack Russel. Da geht das Herz eines jeden Hundefans mit Vorliebe für Keramik doch auf.

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Hundepullover richtig an- und ausziehen

Ein maßgefertiger Hundepullover sollte durch seine Passgenauigkeit eng anliegen. Das an- und ausziehen benötigt daher ein wenig Übung, ist aber schnell gelernt. Auch der Hund gewöhnt sich sehr schnell an die Prozedur und hilft im Idealfall sogar ein wenig mit. In diesem Video zeigen wir euch, wie einfach der Pullover dem Hund angezogen wird.

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Maßpullover: Den Hund richtig vermessen

Es gibt immer wieder Missverständnisse, wie der Hund für unseren maßgeschneiderten Hundepullover aus Polartec® richtig vermessen wird. Daher haben wir ein kurzes Video gedreht, dass euch hoffentlich weiter hilft und die einzelnen Schritte erklärt. Wichtig ist insbesondere, dass die Abmessungen nicht durch eigene Ergänzungen verändert werden, denn das verfälscht den Schnitt und der Pullover wird sehr wahrscheinlich dann nicht passen. Nehmt einfach Kontakt mit uns auf wenn ihr besondere Bedürfnisse an die Passform habt, und wir werden das gerne im Schnitt des Pullovers berücksichtigen.

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Schleppleine – Bitte nur mit Geschirr

Wir sind große Freunde der Schleppleine. Es ist ein super Werkzeug, um jungen Hunde die Freiheit anzugewöhnen ohne die Kontrolle gänzlich abzugeben solange das Rückruf Kommando noch nicht perfekt funktioniert. Selbst in 10 oder gar 15 Metern Entfernung hat man Zugriff auf den Hund im Fall der Fälle und kann sein Kommando durchsetzen oder eine brenzliche Situation vermeiden. Mit fortschreitendem Trainingserfolg kann man die Schleppleine dann immer weiter kürzen. 

Es gibt auch immer wieder Situationen, wo wir auch mit dem erwachsenen und trainierten Hund sicherheitshalber bzw. vorbeugend eine Schleppleine nutzen. Wir empfehlen immer eine möglichst leichte Schleppleine aus Kunststoff zu verwenden. Eine Schleppleine aus Tau erzeugt insbesondere bei Regen und Sand keine gute Laune. 

Die Schleppleine bitte nicht mit Halsband benutzen

Wir sehen aber immer wieder Hunde mit einer Schleppleine am Halsband. Das ist leider sehr fahrlässig. Die verlängerten Kräfte der Schleppleine wirken extrem auf den Hals des Hundes und kann zu starken Verletzungen der Nackenmuskulatur führen. Stellt euch vor, ihr sprintet mit einem losen Seil am Hals mit voller Kraft los und werdet nach 10 Metern auf Null gebremst. So in etwa ergeht es auch deinem Hund, daher trainiere bitte nur mit Schleppleine am Geschirr. Das Hundegeschirr verteilt die Kräfte gleichmäßiger auf den ganzen Körper des Hundes und dein Liebling wird es dir danken.

Wir haben ein Geschirr entwickelt, das sehr schnell an- und auszuziehen ist. Die Leine muss dazu nicht einmal abgemacht werden und der Hund muss auch durch keine Öffnung steigen. Verschloßen wird das Hundegeschirr mit einem praktischen größenverstellbaren Klettverschluss und hält dabei bombenfest. Nur bitte darauf achten, dass mindestens die Hälfte beider Klettteile überlappt.

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

woof & wiggle bei “DAS!” im NDR

Vor wenigen Tagen war ein nettes Team vom NDR bei uns zu Gast, um einen kurzen Beitrag im Rahmen der Sendung “DAS!” mit uns zu drehen. In der Sendung war der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Peter Harry Carstensen mit seinem Dackel zu Gast. Da der ehemalige Minister ein bekennender Dackelfan ist, bot sich ein kleiner Einblick in unsere kleine Dackelwelt natürlich an. Wir sind jedenfalls sehr happy mit dem Ergebnis und in jedem Fall hat der Dreh bei uns im Atelier und am Hamburger Elbstrand sehr viel Spaß gemacht. Vor allem Mikkel hat natürlich seinen Spaß.

Wir freuen uns, wenn ihr mal reinschaut 🙂

Rainer Rösing & Veronika Wöll

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Sommer: Hund im Auto?

Die Temperaturen steigen wieder und die Sonne verschönt die ein oder andere Gassi-Runde. Aber leider häufen sich in den Nachrichten die Meldungen über Hunde die qualvoll in einem überhitzen Auto gestorben sind. Wir alle kennen diese Situation wo man den Hund einfach mal zurücklassen muss. Doch man muss dabei immer die Gefahr der Überhitzung berücksichtigen und geeignete Maßnahmen ergreifen.

In einer Grafik haben wir euch aufbereitet wie schnell die Temperatur in einem Auto bei entsprechender Außentemperatur ansteigen kann. Wir waren selber sehr überrascht, wie schnell und extrem die Temperaturen steigen und hätten das Thema ehrlicherweise trotz aller Vorsicht etwas unterschätzt.

Hitzeentwicklung im Auto:

Was kann man alles bei Hitze zum Wohl des Hundes machen?

Hund zu Hause lassen

Den Hund gar nicht erst einer Gefahr aussetzen wäre natürlich die beste Option. Wir versuchen das bei unserer Alltagsplanung zu berücksichtigen und lassen ihn bei Erledigungen im Sommer in der kühlen Wohnung zurück. Das geht natürlich nur wenn man nicht zu lange weg ist.

Parkplatz schlau wählen

Im Schatten parken bewirkt schon etwas. Bei größeren Einkäufen wählen wir einen Supermarkt mit einem Parkhaus, dort ist es angenehm kühl und es hat logischerweise keine Sonneneinstrahlung.

Für Lüftung sorgen

Schon etwas Luftdurchzug kann die Hitzeentwicklung verzögern. Für das Auto gibt es hier extra Hilfsmittel. Es gibt zum Beispiel Lüftungsgitter, die man zwischen Scheibe und Türrahmen klemmen kann. Auf die Weise ist für Belüftung gesorgt und Langfinger kommen trotzdem nicht ins Innere des Fahrzeugs. Ähnlich funktionieren Heckklappenaufsteller. Sie ermöglich es, die Heckklappe des Autos im verriegelten Zustand leicht offen zu lassen. Beides gibt es im Campingladen und sorgt  in Kombination für einen guten Durchzug.

Trinkwasser bereitstellen

Dem Hund immer ausreichend Wasser zur Verfügung stellen ist sehr wichtig. Wir sind Fan der Reisetrinkflasche von Petkit. Damit haben wir immer genug Wasser für unseren Dackel dabei.

Geschirr abkühlen

Gegen Hitze hilft auch ein nasses Geschirr. Das bleibt eine ganze Weile kühl. Einfach in Wasser tränken.

Eure Ideen sind gefragt…

Habt Ihr noch weitere Tipps und Ideen für den Sommer? Hinterlasst einfach einen Kommentar. wir freuen uns über eure Anregungen.